Kreditkartenvergleich 2020

Im Kreditkartenvergleich geht es um die Bezahlmethode, die rund um den Globus seit Jahrzehnten ein beliebtes Zahlungsmittel ist. Waren Kreditkarten bis vor etwa 20 Jahren noch ein echtes Statussymbol und nur vermögenden Privatkunden oder Geschäftskunden der Banken vorbehalten, so hat heutzutage im Prinzip fast jeder die Möglichkeit, eine zu erhalten. In unserem Vergleich findet ihr alle Details, Tricks und Kosten rund um die Kreditkarten, die auf dem Markt sind! Nie wieder zu viel zahlen und nie wieder einen Vorteil verpassen! In unserem Ratgeber findet ihr alles zu Funktionsweisen und Unterschieden von Kreditkarten. Außerdem geben wir euch eine erst Übersicht zu den Themen Sicherheit, Bonusprogramme und Kosten! Doch zuerst der so wichtige Vergleich:

Jahresumsatz im Euroland:
Euro
Jahresumsatz im Nicht-Euroland:
Euro
Kartengesellschaft:
Ansehen / Status:
Zahlungsart:
Jahresumsatz im Euroland: 2500 €
TF Bank
TF MasterCard Gold
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
TF MasterCard Gold
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • dauerhaft gebührenfrei
  • inkl. Versicherungsleistungen
DKB
DKB-VISA-Card
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
DKB-VISA-Card
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • inkl. kostenlosem Konto
  • dauerhaft gebührenfrei
Advanzia Bank
Gebührenfrei Mastercard GOLD
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(0,00 € im 2. Jahr)
Gebührenfrei Mastercard GOLD
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Rabattleistungen
  • inkl. Versicherungsleistungen
ICS Cards
Visa World Card
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
Visa World Card
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Rabattleistungen
  • zusätzliche Services
Hanseatic Bank
GenialCard
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
GenialCard
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Rabattleistungen
  • Bonusprogramm
norisbank
noris Kreditkarte
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(0,00 € im 2. Jahr)
noris Kreditkarte
  • inkl. kostenlosem Konto
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ING
VISA Card
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
VISA Card
  • Bargeld europaweit kostenlos abheben
  • inkl. kostenlosem Konto
  • dauerhaft gebührenfrei
N26
Mastercard Debit
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
Mastercard Debit
  • inkl. kostenlosem Konto
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  • zusätzliche Services
American Express
American Express Blue Card
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(0,00 € im 2. Jahr)
American Express Blue Card
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Bonusprogramm
  • inkl. Versicherungsleistungen
Advanzia Bank
payVIP Mastercard GOLD
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
payVIP Mastercard GOLD
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • dauerhaft gebührenfrei
  • zusätzliche Services
PaySol
Deutschland-Kreditkarte Classic
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
Deutschland-Kreditkarte Classic
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Rabattleistungen
  • Bonusprogramm
HypoVereinsbank
HVB MasterCard
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(0,00 € im 2. Jahr)
HVB MasterCard
  • inkl. kostenlosem Konto
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  • Rabattleistungen
American Express
American Express Payback Card
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(0,00 € im 2. Jahr)
American Express Payback Card
  • dauerhaft gebührenfrei
  • Rabattleistungen
  • Bonusprogramm
comdirect bank
Visa-Karte
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
Visa-Karte
  • inkl. kostenlosem Konto
  • dauerhaft gebührenfrei
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PSD Bank Nürnberg
PSD MasterCard Classic
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
PSD MasterCard Classic
  • inkl. kostenlosem Konto
  • dauerhaft gebührenfrei
Bunq
bunq Travel
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
bunq Travel
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • 0.00 Guthabenverzinsung
  • Bonusprogramm
Barclaycard
Barclaycard Visa
0,00 €
(0,00 € im 2. Jahr)
Barclaycard Visa
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • dauerhaft gebührenfrei
  • zusätzliche Services
  • flexible Ratenzahlung
American Express
BMW Card von American Express
20,00 €
(20,00 € im 2. Jahr)
BMW Card von American Express
  • Rabattleistungen
  • Bonusprogramm
  • inkl. Versicherungsleistungen
Fidor Bank
Fidor SmartCard
24,00 €
(24,00 € im 2. Jahr)
Fidor SmartCard
  • inkl. kostenlosem Konto
  • Bonusprogramm
  • zusätzliche Services
1822direkt
VISA Classic Kreditkarte
29,90 €
(29,90 € im 2. Jahr)
VISA Classic Kreditkarte
  • inkl. kostenlosem Konto
  • Rabattleistungen
  • zusätzliche Services
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Die Funktionsweise von Kreditkarten

Kreditkarten werden im Bereich des Zahlungsverkehrs eingesetzt. Daraus leitet sich deren Funktionsweise ab. Es existieren im Wesentlichen drei Hauptfunktionen, mit denen nahezu jede Kreditkarte ausgestattet ist:

  • Bargeldlos (auch kontaktlos) in Geschäften und im Internet bezahlen
  • Bargeldabhebung am Geldautomaten (manchmal sogar kontaktlos)
  • Kreditlinie in Anspruch nehmen

Eine Hauptfunktion der Kreditkarte besteht darin, in Geschäften, Restaurants, Tankstellen und an zahlreichen weiteren sogenannten Akzeptanzstellen bargeldlos zu zahlen. Je nach Art der Kreditkarte existieren weltweit zwischen 30 und 40 Millionen Akzeptanzstellen. Hinzu kommen unzählige Onlineshops und Internethändler, die mittlerweile ebenfalls eine Kreditkartenzahlung anbieten. Inzwischen dürften die Onlineshops immer mehr zum wichtigsten Umschlagplatz werden! Die Kreditkarten sind auch perfekt für das kontaktlose Bezahlen. Wir haben hier eine sehr schnelle Entwicklung gesehen, die vor allem mit dem Corona Ausbruch beschleunigt wurde, da man nichts anfassen musste. Kontaktloses Bezahlen ist inzwischen mit beinahe allen Karten möglich und bei einigen davon kann auch bis zu 50€ komplett ohne PIN-Eingabe bezahlt werden. Bequem und schnell und eben kontaktlos.

Eine weitere Funktion ist vielen Kreditkarteninhabern ebenso wichtig, nämlich sich mittels der Kreditkarte an entsprechenden Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Insbesondere im Ausland, zum Beispiel auf einer Urlaubs- oder Geschäftsreise, besteht die Möglichkeit, durch das Geldabheben liquide zu sein. Die Kosten für diese Funktion können sich ENORM unterscheiden. Hier ist genaues Hinsehen sehr wichtig, denn die Bargeldabhebung kann wirklich teuer werden in manchen Fällen.

Die Kreditfunktion ist eine weitere Funktion, welche Kreditkarten ausmacht. Bei den weitaus meisten Kreditkarten ist die Kreditfunktion vorhanden, mit Ausnahme der sogenannten Prepaid-Kreditkarten, die man aufladen muss. Auf diese und weitere Kreditkartenarten geht der Beitrag im Folgenden näher ein.

Natürlich haben die Kreditkartenunternehmen inzwischen zahllose weitere Dinge hinzugefügt um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, doch dazu kommen wir später.

Unterschiedliche Arten von Kreditkarten

Die vielen Millionen Kreditkarten, die am Markt existieren, lassen sich in mehrere Gruppen nach Art der Kreditkarte einteilen. In erster Linie unterscheiden sich die Kreditkartenarten danach, wann und in welcher Form mit der Karte getätigte Verfügungen abgebucht bzw. dem Konto belastet werden. In dieser Hinsicht lassen sich insbesondere die folgenden vier Kreditkartenarten voneinander unterscheiden:

  • Charge Karten
  • Kreditkarten mit Ratenzahlung (echte Kreditkarte)
  • Debit Karten
  • Prepaid Karten

Charge Karte – am häufigsten genutzt

Die hierzulande am weitesten verbreitete Kreditkarte ist die sogenannte Charge Card. Kennzeichnend für diese Kreditkartenart ist, dass alle mit der Karte getätigten Verfügungen inklusive der Bargeldversorgung an Geldautomaten für einen gewissen Zeitraum gesammelt und anschließend in einem festgelegten Rhythmus dem Konto belastet werden. In diesem Fall wird monatlich eine Kreditkartenabrechnung über die Summe aller getätigten Verfügungen erstellt. Dieser Gesamtbetrag wird beispielsweise am 1. oder 15. des Monats vom Girokonto abgebucht. Dadurch wird das Kreditkartenkonto ausgeglichen. Daraus resultiert, dass der Karteninhaber bei einer Charge Karte ein Kreditlimit für einen Zeitraum von maximal vier Wochen erhält.

Kreditkarten mit Ratenzahlung – die Echten

Die Kreditkarten mit Ratenzahlungen werden häufig auch als „echte Kreditkarten“ oder sogenannte Credit Cards bezeichnet. In diesem Fall ist es ebenso, dass mit der Kreditkarte getätigte Verfügungen – sowohl in Geschäften als auch an Geldautomaten – gesammelt werden. So entsteht ein Gesamtbetrag, beispielsweise pro Monat. Im Unterschied zur Charge Card kann der Kreditkarteninhaber allerdings entscheiden, ob dieser angesammelte Gesamtbetrag seinem Girokonto belastet werden soll oder das Kreditkartenkonto im Soll bleibt bzw. ins Soll gerät. Dies kann so lange fortgeführt werden, bis das zugesagte Kreditkartenlimit erreicht ist. Oftmals wird bei echten Kreditkarten eine bestimmte Mindestrückführung vereinbart, beispielsweise mindestens 10 Prozent des jeweiligen Schuldsaldos auf dem Kreditkartenkonto. Wenn wir von Jahresgebühren sprechen, dann geht es fast immer um diese Art von Kreditkarten, wobei die Jahresgebühr hier sehr oft mit einem bestimmten Jahresumsatz wegfallen wird.

Debit Karten – sofortige Abbuchung

Den Begriff der Debit Karte kennen viele Kunden aus dem Bankbereich, nämlich von ihrer gewöhnlichen Bankkarte. Die Maestro Card bzw. ehemalige EC-Karte sind zwar Debit Karten, aber diese Variante gibt es ebenfalls bei den Kreditkarten. Kennzeichnend für Debit Cards ist, dass alle getätigten Verfügungen innerhalb weniger Tage dem Girokonto belastet werden. Bei den Debit Kreditkarten läuft demzufolge kein größerer Geldbetrag auf. Alle mittels der Kreditkarte durchgeführten Verfügungen werden stattdessen umgehend dem Girokonto belastet. Somit besitzen Debit Cards nur eine sehr geringe Kreditfunktion.

Prepaid Karten – die Guthaben-Karte

Dass heutzutage nahezu jeder Bürger eine Kreditkarte nutzen kann, ist den sogenannten Prepaid Kreditkarten zu verdanken. Die Prepaid Kreditkarte verfügt über alle grundlegenden Funktionen einer Kreditkarte, bis auf die Kreditfunktion. Der Karteninhaber kann die Prepaid Card nämlich nur dann einsetzen, wenn Guthaben auf dem Kreditkartenkonto vorhanden ist. Da das Kreditkartenkonto durch Verfügungen mittels der Prepaid-Kreditkarte nicht ins Soll geraten kann, ist diese Kreditkartenvariante insbesondere für Kunden bestens geeignet, die entweder eine schlechte Bonität haben oder per Gesetz keine Schulden machen dürfen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Minderjährige, Auszubildende, Studenten oder Menschen ohne Einkommen. Diese Karten haben eigentlich nie eine Jahresgebühr und wenn dann gibt es immer Zusatzleistungen.

Warum man unbedingt Kreditkarten vergleichen sollte

Am Markt existieren alleine in Deutschland mehr als 60 unterschiedliche Kreditkarten. Insbesondere in den letzten Jahren sind auch größere Unternehmen dazu übergegangen, in Kooperation mit einer Bank eine eigene Kreditkarte zu emittieren. Daher haben Kunden inzwischen eine sehr große Auswahl zwischen zahlreichen Kreditkarten. Ein Vergleich der Karten ist somit sinnvoll. Durch einen Kreditkartenvergleich findet der Kunde meistens die für ihn am besten passende Variante.

Ein wichtiger Teil des Kreditkartenvergleichs sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Kreditkarte anfallen. Dabei geht es insbesondere um die Jahresgebühr sowie um die Transaktionskosten. Darüber hinaus sollte ein Kreditkartenvergleich ebenfalls die Leistungen beinhalten, die mit der jeweiligen Karte verbunden sind. Dabei geht es weniger um den Zahlungsverkehr, denn bargeldlos Zahlen und an Geldautomaten Bargeld verfügen können Kunden mit jeder Kreditkarte.

Stattdessen stehen häufig Zusatzleistungen im Vordergrund, wie zum Beispiel ein Versicherungspaket, VIP-Services, Bonusprogramme oder auch Vergünstigungen bei einigen Partnern des Kreditkartenemittenten bzw. der jeweiligen Bank. Zusammengefasst ist ein Kreditkartenvergleich empfehlenswert, wenn der Kunde auf die folgenden Eigenschaften der jeweiligen Kreditkarte achtet und diese gegenüberstellt:

  • Kosten (insbesondere Jahresgebühr und Einsatzentgelt)
  • Kreditlimit
  • Versicherungspaket
  • Bonusprogramme
  • Rabatte bei Partnern
  • VIP-Services

Die vier großen Kreditkartenemittenten

Zwar gibt es am Markt alleine Deutschland zwischen 60 und 80 unterschiedliche Kreditkarten. Allerdings teilen sich diese auf vier große Kreditkartenemittenten auf, die dazu berechtigt sind, Kreditkarten auszugeben. Es handelt sich dabei um die folgenden vier Netzwerk:

  • Mastercard
  • VISA
  • American Express
  • Diners Club

Der folgende Teil des Ratgebers geht auf diese vier großen Kreditkartenemittenten ein, worin die Unterschiede bestehen und was die jeweiligen Kreditkarten vielleicht besonders auszeichnet.

Mastercard

Bei über 35 Prozent aller am Markt vorhandenen Kreditkarten handelt es sich um sogenannte Mastercards. Das Unternehmen hinter diesem Kreditkarten ist Mastercard und zählt zusammen mit VISA zu den zwei größten Kreditkartenemittenten weltweit. Dies bezieht sich ebenso auf die Akzeptanzstellen. Allein in Deutschland existieren etwa 450.000 Akzeptanzstellen für die Mastercard Kreditkarten. Weltweit sind es sogar rund 36 Millionen. In über 200 Ländern können Kunden mit der Mastercard Kreditkarte zahlen.

Zwischen 1964 und 2003 wurde die Mastercard Kreditkarte in Europa unter dem Namen Eurocard ausgegeben. Im europäischen Raum haben die Mastercard Kreditkarten bis heute noch eine etwas größere Akzeptanz als VISA Kreditkarten, auch wenn die Unterschiede nur noch relativ klein sind. Wie alle großen Kreditkartenemittenten, so gibt auch Mastercard seine Kreditkarten in verschiedenen Varianten aus. Angefangen von der Mastercard Prepaid Card bis hin zu Premium-Kreditkarten ist für nahezu jeden Kunden die passende Kreditkarte dabei.

VISA

Ebenfalls einen Marktanteil von über 35 Prozent haben die Kreditkarten, die von VISA emittiert werden. Kunden können mit den VISA Cards ebenfalls in mehr als 200 Ländern bezahlen, wobei die Anzahl der Akzeptanzstellen mit rund 38 Million sogar noch etwas größer als bei der Mastercard ist. Hinzu kommen weltweit etwa zwei Millionen Geldautomaten, an denen der Karteninhaber sich mit der VISA Kreditkarte mit Bargeld versorgen kann. In Deutschland existieren etwa 500.000 Akzeptanzstellen für VISA Kreditkarten. Ebenso wie Mastercard vergibt auch VISA rund um den Globus Lizenzen an Banken, die anschließend dazu berechtigt sind, die Kreditkarten auszugeben.

American Express

Der drittgrößte Kreditkartenemittent weltweit ist American Express. An die Zahlen von Mastercard und VISA kommt das Unternehmen, die American Express Company, kurz Amexco, allerdings nicht ganz heran. Insbesondere in Europa ist die American Express Kreditkarte bei Weitem nicht so verbreitet wie die Kreditkarten von VISA und Mastercard. In den Vereinigten Staaten bzw. Nordamerika hingegen werden die Kreditkarten von American Express sehr häufig eingesetzt und an sehr vielen Stellen akzeptiert. Bekannt wurde American Express vor einigen Jahrzehnten in erster Linie durch die ausgegebenen Reiseschecks, die es heutzutage nur noch in sehr begrenzter Form gibt.

Diners Club

Das vierte große Kreditkartenunternehmen ist vielen Menschen nicht unbedingt bekannt, nämlich Diners Club International. Die Gründung des Diners Club geht auf das Jahr 1950 zurück. Es handelt sich dabei trotz des nicht so hohen Bekanntheitsgrades um das erste unabhängige Zahlungskartenunternehmen weltweit. Trotz des nicht so hohen Bekanntheitsgrades wie VISA oder Mastercard existieren dennoch rund um den Globus etwa 30 Millionen Akzeptanzstellen. Besonders groß ist die Akzeptanz insbesondere in zahlreichen Luxushotels, in großen Hotelketten, bei Fluggesellschaften oder auch bei sogenannten Premium-Reiseanbietern.

Einzelne Details auf Karten erklärt

Auf jeder Kreditkarte sind eine Reihe von Details angebracht und aufgeprägt, was sowohl die Vorder- als auch die Rückseite betrifft. Dabei handelt es sich zum Teil um Sicherheitsmerkmale, zum Teil aber auch um notwendige Daten, um die Kreditkarte eindeutig zuzuordnen. Zu den wesentlichen Elementen und Details, die sich auf einer Kreditkarte finden lassen, zählen insbesondere:

  • Kreditkartennummer
  • Kartennummer-Index (nicht bei allen Kreditkarten)
  • Logo, zum Beispiel VISA
  • Sicherheits- bzw. EMV-Chip
  • Karteninhaber
  • UV-Sicherheit
  • Gültigkeitsdatum
  • Unterschriftsfeld
  • Prüfziffer
  • Magnetstreifen

Es gibt demnach rund zehn Details, die sich auf einer Kreditkarte finden lassen. Das wichtigste Element ist die Kreditkartennummer. Diese besteht für gewöhnlich aus vier Blöcken mit jeweils vier Ziffern. Auf manchen Kreditkarten ist darüber hinaus unterhalb der Kreditkartennummer auf der Vorderseite ein Kartennummer-Index aufgeprägt. Dies trifft insbesondere auf einige VISA- und Mastercard-Kreditkarten zu. Sollte dieser Index vorhanden sein, müssen die vier Ziffern unbedingt identisch mit den ersten vier Stellen der Kreditkartennummer sein.

Ebenfalls auf jeder Kreditkarte findet sich – meistens im linken oberen Bereich auf der Vorderseite – das Logo des Emittenten, also beispielsweise von VISA oder Mastercard. Ein weiterer Bestandteil jeder Kreditkarte ist der Sicherheits- bzw. EMV-Chip. Dieser ist seit dem Jahre 2011 innerhalb von Europa verpflichtend. Zum einen bietet der Chip zusätzliche Sicherheit bei Zahlungen, denn es werden Daten gespeichert und somit ist ein Schutz vor Duplikaten und Fälschungen möglich. Darüber hinaus hat der Chip die zusätzliche Aufgabe, den Karteninhaber zu identifizieren, beispielsweise durch eine eingegebene PIN.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmale ist die sogenannte UV-Sicherheit. Dabei handelt es sich zum Beispiel um ein Hologramm oder ein Logo, welches allerdings ausschließlich unter UV-Licht sichtbar ist. Bei den VISA Kreditkarten erscheint zum Beispiel eine Taube, wenn man die Karte unter UV-Licht hält. Weitere „neutrale“ Angaben auf der Kreditkarte sind der Name des Inhabers sowie das Gültigkeitsdatum der Karte. Auf der Rückseite der Kreditkarte befindet sich zunächst einmal das Unterschriftsfeld.

Ferner ist dort der Magnetstreifen vorhanden, der insbesondere bei bargeldlosen Zahlungen angesprochen wird. Darüber hinaus gibt es auf der Rückseite ein Hologramm als weiteres Sicherheitsmerkmal. Ferner existiert die sogenannte Kartenprüfziffer. Dieser CVC-Code ist vor allem wichtig, wenn mit der Kreditkarte im Internet gezahlt wird. In vielen Onlineshops muss die Prüfziffer, die – je nach Kreditkartengesellschaft- entweder drei- oder vierstellig ist, zusätzlich zur Legitimation eingegeben werden.

Sicherheit beim Verifizieren

Natürlich muss man sich auch für die Kreditkarte einmal verifizieren. Alle kennen inzwischen Postident, doch die viel bequemere Variante dürfte hier das Videoident Verfahren sein, das sich sehr großes Beliebtheit erfreut. Hierbei wird alles von Zuhause aus erledigt. Videoident ist nicht nur schneller, sondern auch deutlich bequemer. Ihr solltet auch beim Videoident Verfahren eure Dokumente griffbereit haben.

Kreditkarten und negative Schufa

Eine häufig gestellte Frage im Zusammenhang mit Kreditkarten besteht darin, ob man diese Karte auch bei einem negativen Eintrag in der Schufa erhält. Die meisten Kreditkarten sind mit einem Kreditlimit ausgestattet. Das bedeutet, dass der Karteninhaber beispielsweise einen Kreditrahmen von 3.000 Euro nutzen kann. Dies trifft in erster Linie auf die sogenannten Classic-, Premium- und HighClass-Kreditkarten zu. Bei einem negativen Eintrag in der Schufa würde der Kartenemittenten bzw. die Bank allerdings im Normalfall keine Überziehung zulassen.

Für solche Fälle, nämlich für einen negativen Schufa-Eintrag, wurden schon vor vielen Jahren die sogenannten Prepaid Kreditkarten geschaffen. Dabei handelt es sich um eine vollwertige Kreditkarte, mit einer Ausnahme: Es steht kein Kreditrahmen zur Verfügung. Stattdessen kann der Karteninhaber ausschließlich dann mit der Prepaid Kreditkarte zahlen, wenn ausreichendes Guthaben auf dem Kreditkartenkonto vorhanden ist. Aus diesem Grund sind Prepaid Kreditkarten nicht nur bei einem negativen Schufa-Merkmal eine gute Wahl. Darüber hinaus können die Karten von Schülern, Auszubildenden oder Studenten genutzt werden, da es nicht möglich ist, durch Zahlung mit der Prepaid Card Schulden zu machen.

Kosten von Kreditkarten

Es gibt eine Reihe von Kosten, die im Zusammenhang mit Kreditkarten auftreten können. Aus diesem Grund ist ein Kreditkartenvergleich sehr sinnvoll, denn die verschiedenen Banken und Emittenten unterscheiden sich im Hinblick auf diese Gebühren zum Teil durchaus deutlich. Im Einzelnen sind es die folgenden Kosten, die bei Kreditkarten auftreten können.

Jahresgebühren

Die Jahresgebühren fallen bei zahlreichen Kreditkarten an. Dies trifft insbesondere auf Premium- und HighClass-Kreditkarten zu. Dort kann sich die Jahresgebühr durchaus auf einen Betrag zwischen 50 bis 200 Euro belaufen. Auf der anderen Seite existieren am Markt mittlerweile einige Kreditkarten, bei denen der Karteninhaber keine Jahresgebühr zahlen muss. Dies gilt vor allem für manche Classic- und Prepaid-Kreditkarten, da diese außer den üblichen Zahlungsverkehrsfunktionen oft keine weiteren Leistungen beinhalten. Wenn eine Jahresgebühr berechnet wird, muss der Karteninhaber diese unabhängig von der aktiven Nutzung seiner Kreditkarte zahlen.

Kosten im Ausland

Ein weiterer Kostenfaktor im Zusammenhang mit Kreditkarten sind die Auslandseinsatzgebühren. Hier muss differenziert werden, um welche Art Auslandseinsatzgebühren es sich handelt. Zum einen ist es im Ausland häufig so, dass bei Verfügungen an Geldautomaten Gebühren anfallen. Dies kann ebenfalls auf das bargeldlose Zahlen im Ausland zutreffen. Auf der anderen Seite kann es im Ausland zu zusätzlichen Kosten kommen, wenn in einer Fremdwährung bezahlt oder in einer Fremdwährung Bargeld verfügt wird. Bei einigen wenigen Kreditkarten sind allerdings auch Verfügungen und Bargeldabhebungen im Ausland komplett kostenfrei. Hier lohnt es sich, einen Kreditkartenvergleich durchzuführen. Für gewöhnlich fallen im Ausland Kosten zwischen fünf bis zehn Euro bei Bargeldverfügungen am Automaten oder ein bis zwei Prozent bzw. Sockelbeträge von mindestens fünf Euro beim bargeldlosen Zahlen in Geschäften an. Vor allem Vielreisende sollten sehr genau hinsehen bei den Auslandseinsatzgebühren, denn hier gibt es teilweise hohe versteckte Kosten.

Kosten beim Bargeld abheben

Bei Bargeldabhebungen können sowohl im In- als auch im Ausland Kosten anfallen, falls der Karteninhaber seine Kreditkarte nutzt. Ob und welche Gebühren in diesem Fall berechnet werden, hängt von der jeweiligen Bank bzw. dem Kreditkartenemittenten ab. Bei vielen Kreditkarten ist zum Beispiel das Bargeld verfügen im Inland kostenfrei, teilweise auch in der gesamten Eurozone. Demgegenüber fallen oftmals dann Gebühren für die Bargeldabhebung an, falls der Karteninhaber im Ausland eine Fremdwährung verfügt. Hier gilt es wiederum, sich genau über die entsprechenden Gebühren zu informieren. Bei manchen Kreditkarten gibt es zum Beispiel die Vorgabe, dass bis zu fünf Transaktionen im Ausland oder Inland kostenfrei sind, sodass erst ab der sechsten Bargeldverfügung Gebühren berechnet werden.

Zinsen bei Kreditkarten

Ein häufig nicht beachteter, aber mitunter erheblicher Kostenfaktor, sind bei Kreditkarten die zu zahlenden Sollzinsen. Diese fallen an, sobald das Kreditkartenkonto einen negativen Saldo aufweist. Auf diese Zinsen sollten Karteninhaber unbedingt achten, denn für gewöhnlich sind die Sollzinsen sogar höher als Dispozinsen, die bei der Überziehung des Girokontos zu zahlen sind. Bei nicht wenigen Kreditkarten belaufen sich die Zinsen auf 12,99 bis 18,99 Prozent. Berechnet werden die Zinsen in aller Regeltag genau und immer nur für den Betrag, den das Kreditkartenkonto tatsächlich im Soll ist.

Vorteile von Kreditkarten

Es kommt nicht von ungefähr, dass sich allein in Deutschland über 30 Millionen Menschen für eine Kreditkarte entschieden haben. Es existieren in der Praxis einige Vorteile, durch die sich Kreditkarten auszeichnen können, wie zum Beispiel:

  • Sicher online einkaufen
  • Schnelle Verfügbarkeit
  • International immer einsetzbar
  • Zusatzleistungen
  • Bargeldlos im In- und Ausland zahlen
  • Bargeld verfügen rund um den Globus

Sicher online einkaufen

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, im Internet Einkäufe zu tätigen. Es existieren im World Wide Web heute mehrere Hunderttausend Onlineshops der verschiedensten Art. Die weitaus meisten Online-Händler bieten neben der Banküberweisung und einigen Online-Bezahlmethoden, wie zum Beispiel PayPal, ebenso die alternative Zahlung per Kreditkarte an. Ein großer Vorteil der Kreditkarte im Onlinebereich ist, dass der Karteninhaber sehr sicher einkaufen kann. In der Regel ist nicht nur die Kreditkartennummer einzugeben, sondern zusätzlich mindestens die Kartenprüfziffer.

Darüber hinaus bieten immer mehr Onlineshops die sogenannte 2-Faktor-Authentifizierung an. In diesem Fall reicht die Eingabe der Kreditkartennummer nebst Prüfziffer nicht aus. Zusätzlich muss der Karteninhaber einen Code eingeben, den er zuvor auf seinem Smartphone erhalten hat. Manchmal gibt es noch ein weiteres Sicherheitsmerkmal, nämlich dass zur Zahlung mittels der Kreditkarte eine Geheimzahl eingegeben werden muss. Vielen Kreditkarten sind mittlerweile mit einem sogenannten Käuferschutz ausgestattet. Das bedeutet, dass bei einer missbräuchlichen Verwendung der Kreditkarte der Schaden ersetzt wird. Häufig beinhaltet der Käuferschutz ebenfalls, dass ein erweitertes Rückgaberecht besteht oder die Kreditkartenbuchung rückgängig gemacht werden kann, falls die Ware zum Beispiel defekt oder beschädigt ist.

Schnelle Verfügbarkeit

Ein weiterer Vorteil von Kreditkarten ist die schnelle Verfügbarkeit. Diese betrifft sowohl das bargeldlose Zahlen als auch die Möglichkeit, sich an Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Die meisten Kreditkarteninhaber haben ihre Karte jederzeit zur Hand, sodass diese spontan eingesetzt werden kann. Somit ist durch die Kreditkarte stets ausreichende Liquidität vorhanden, vorausgesetzt natürlich, der eingeräumte Kreditrahmen wurde nicht bereits ausgeschöpft.

International immer einsetzbar

Bis vor rund 20 Jahren wurden Kreditkarten vor allem von Geschäftsreisenden und Urlaubern eingesetzt. Heutzutage werden Kreditkarten auf breiter Basis genauso im Inland verwendet. Dennoch ist es nach wie vor so, dass die große Akzeptanz im Ausland ein wesentlicher Vorteil der Kreditkarte als Zahlungsmittel ist. Je nach Kreditkartenemittent können Kunden teilweise in mehr als 210 Ländern bargeldlos mit Kreditkarten zahlen oder sich am Automaten mit Bargeld verfügen. Somit ist die Kreditkarte weltweit – im Gegensatz zur Maestro Card (nur Europa) – und daher international immer einsetzbar.

Zusatzleistungen

Ein weiterer Vorteil der Kreditkarte, der sich insbesondere bei sogenannten Premium Cards zeigt, sind Zusatzleistungen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Versicherungspakete, Bonusprogramme, einen Käuferschutz oder auch spezielle VIP-Services. Solche Zusatzleistungen finden sich in aller Regel nur auf Premium- sowie HighClass Cards und verursachen im Normalfall Kosten in Form einer höheren Jahresgebühr.

Bonusprogramme von Kreditkarten

Es gibt eine Reihe von Bonusprogrammen, mit denen insbesondere die sogenannten Premium Kreditkarten ausgestattet sind, wie zum Beispiel die Gold- oder Platinum Cards. Diese Bonusprogramme lassen sich in mehrere Rubriken unterteilen, da es sich um verschiedene Zusatzleistungen handelt.

Bonusprogramme der Karte selbst

Bei manchen Kreditkarten ist die Karte selbst mit einem Bonusprogramm ausgestattet. Dies trifft zum Beispiel auf einige Kreditkarten von American Express zu. Vor allem findet sich ein karteninternes Bonusprogramm auch bei den sogenannten Co-Branding Cards. Das sind Kreditkarten von Unternehmen, die in Kooperation mit einer Bank eine eigene Karte ausgeben. Ein Beispiel ist die Amazon-Kreditkarte. Hier besteht das Bonusprogramme darin, dass für jede Zahlung mit der Kreditkarte Punkte gutgeschrieben werden. Diese lassen sich anschließend in Prämien eintauschen oder mit der Kartengebühr berechnen. Solche und ähnliche Bonusprogramme, die sich auf die Karte selbst beziehen, finden sich bei einigen Kreditkarten.

Bonusmeilen Kreditkarten

Ein weiteres klassisches Bonusprogramm, mit dem eine Reihe von Kreditkarten ausgestattet sind, sind die sogenannten Bonusmeilen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Flugmeilen. Besonders attraktiv sind solche Kreditkarten natürlich für Vielflieger, die zum Beispiel aus geschäftlichen Gründen öfter mit dem Flugzeug unterwegs sind. Derartige Bonusprogramme funktionieren relativ einfach. In erster Linie wird bei einer Zahlung mittels der Kreditkarte, die etwas mit dem Flug- oder auch Hotel-Verkehr zu tun hat, eine bestimmte Anzahl von Bonusmeilen gutgeschrieben. Diese können anschließend – meistens beschränkt auf eine oder wenige Fluggesellschaften – auf Flügen quasi als Rabatt eingelöst werden.

Kreditkarten mit Hotel-Bonusprogrammen

Ein ähnliches Bonusprogramm sind die sogenannten Hotelmeilen. In diesem Fall werden Meilen gutgeschrieben, wenn mit der Kreditkarte ein Aufenthalt in einer bestimmten Hotelkette bezahlt wird. Meistens sind diese Hotel-Bonusprogramme auf eine oder wenige Hotelketten beschränkt. Nur in ganz wenigen Fällen erstreckt sich das Hotel-Bonusprogramm auf viele unterschiedliche Hotels. Besonders interessant sind solche Bonusprogramme wiederum für Vielreisende, die aus privaten oder geschäftlichen Gründen häufig in Hotels übernachten.

Versicherungsleistungen bei Kreditkarten

Bei einer weiteren Zusatzleistung, die sich bei den meisten Premium-Kreditkarten findet, handelt es sich bei Versicherungsleistungen. Oftmals beinhaltet die jeweilige Kreditkarte ein Versicherungspaket, welches wiederum häufig aus Reiseversicherungen besteht. Typisch für Versicherungsleistungen, die in der Regel dann aktiv werden, wenn zum Beispiel eine Urlaubsreise mit der Kreditkarte bezahlt wird, zählen die folgenden Versicherungsarten:

  • Reiseunfallversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Reisegepäckversicherung
  • Auslands-Reisekrankenversicherung
  • Auslands-Haftpflichtversicherung
  • Auslands-Kfz-Haftpflichtversicherung

Meistens enthält das Bonusprogramm ein Paket aus mehreren Versicherungen, die sich vorwiegend auf den Reisebereich beziehen. Ein Kreditkartenvergleich ist in dieser Hinsicht ebenfalls sinnvoll. Es kann größere Unterschiede zwischen den Versicherungsarten und vor allem den Versicherungsbedingungen geben, also beispielsweise, unter welchen Voraussetzungen die Versicherung greift.

Einkaufschutz bei Kreditkarten

Eine andere Zusatzleistung bei einigen Kreditkarten ist der sogenannte Einkaufschutz. Dieser beinhaltet, dass Käufe im Internet, die mit der Kreditkarte bezahlt werden, besonders geschützt sind. Der Karteninhaber kann zum Beispiel ein erweitertes Rückgaberecht nutzen. Zudem erhält er sein Geld zurück, falls die gelieferten Waren beschädigt oder defekt sind. Meistens ist der Einkaufschutz betragsmäßig begrenzt, beispielsweise auf 500 Euro pro Einkauf. Hier gibt es allerdings wiederum Unterschiede zwischen den Kreditkarten, sodass ein Kreditkartenvergleich sinnvoll ist, falls der Karteninhaber größeren Wert auf den Einkaufschutz legt.

Status bei Airlines, Autovermietungen und Hotels

Eine von vielen Kreditkarteninhabern besonders geschätzte Zusatzleistung ist ein sogenannter VIP-Status. Besonders bei Premium-Kreditkarten können die Karteninhaber eine Reihe spezieller Services nutzen. Diese werden häufig unter dem Oberbegriff VIP-Services zusammengefasst. Ein klassisches Beispiel ist, dass der Karteninhaber mit diesem Status entweder auf Flügen selbst einen bevorzugten Service erhält oder sich zum Beispiel in VIP-Lounges am Airport aufhalten darf. Weiterer Inhalt solcher besonderen VIP-Stati kann sein, dass es bei Autovermietungen einen Rabatt gibt oder eine Reservierung besonders begehrter und oftmals luxuriöser Zimmer in verschiedenen Hotels möglich ist.

Tankrabatte

Das dürfte wohl eine sehr deutsche Nummer sein, aber in Deutschland weit verbreitet sind auch Tankrabatte, die man an den Akzeptanzstellen bekommt. Manche Kreditkartenanbieter haben gesonderte Deals mit den Öl-Gesellschaften, so dass Tankrabatte möglich sind. Hier sollte genau drauf geachtet werden ob andere Punkteprogramme nicht noch mehr Vorteile bringen. Außerdem gilt auch hier Kosten wie Auslandseinsatzentgelte im Auge zu behalten, damit die Kreditkartenabrechnungen ohne böse Überraschung bleibt. Es gibt tatsächlich auch Kreditkarten, die nur aufgeladen werden und dennoch Dinge wie Tankrabatte mitbringen.

Häufige Fragen zu Kreditkarten

Wir haben hier die Fragen gesammelt, die uns am häufigsten erreichen. Falls ihr Fragen habt, dann schickt uns eine Email.

🌎 Was ist die beste Kreditkarte auf Reisen?

Pauschal lässt sich eine solche Frage schlecht beantworten, da es von den unterschiedlichen Bedürfnissen des Karteninhabers abhängt, welche Kreditkarte auf Reisen am besten geeignet ist. Allgemein lässt sich zumindest sagen, dass die ideale Kreditkarte auf Reisen eine möglichst große Akzeptanz haben sollte. Daher sind insbesondere VISA und Mastercard für Urlaubs- und Geschäftsreisen bestens geeignet. Ferner enthält die optimale Kreditkarte für Reisen für die meisten Kreditkarteninhaber ein Paket verschiedener Reiseversicherungen und auch eine 24-Stunden Nothilfe. Diese beinhaltet, dass die Karte bei Diebstahl oder Verlust innerhalb von 24 Stunden ersetzt wird. Zudem zeichnet sich die beste Kreditkarte auf Reisen dadurch aus, dass Zahlungen und Bargeldverfügungen im Ausland möglichst - zumindest bis zu einer gewissen Anzahl pro Monat oder Jahr - kostenfrei sind.

✔️ Macht es einen Unterschied für die Shops, mit welcher Kreditkarte man bezahlt?

Wer mit seiner Kreditkarte entweder in Geschäften vor Ort oder in Onlineshops zahlen möchte, der kann dies in aller Regel zumindest mit den zwei gebräuchlichsten Kreditkartenvarianten, entweder von VISA oder Mastercard, problemlos tun. Onlineshops, die generell Kreditkarten akzeptieren, nehmen fast immer diese zwei Kreditkartenvarianten an. Für den Shop selbst macht es normalerweise keinen Unterschied, ob man mit der VISA- oder Mastercard-Kreditkarte zahlt. Es gibt also in aller Regel zum Beispiel keine unterschiedlichen Kosten, wenn der eine Karteninhaber mit einer VISA Card oder der andere Karteninhaber mit einer Mastercard bezahlt.

🤔 Was tun, wenn man eine komische Abbuchung entdeckt?

Stellt sich heraus, dass die Abbuchung nicht korrekt ist, sollte diese bei der Bank bzw. beim Kreditkartenemittenten reklamiert werden. Manche Abbuchungen lassen sich im Nachhinein innerhalb einer bestimmten Frist rückgängig machen. Dies gilt allerdings bei Weitem nicht für alle Abbuchungen. Aus dem Grund kann es notwendig sein, einen Schadensfall zu eröffnen. Sollte sich sogar herausstellen, dass es sich um eine absichtlich falsche Abbuchung handelt, ist eventuell eine Anzeige bei der Polizei wegen Kreditkartenbetrugs notwendig.

❓ Wie verifiziert man sich am besten?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie sich Karteninhaber bei Zahlungsvorgängen mit der Kreditkarte verifizieren können. Dabei ist zwischen der Nutzung offline, also beispielsweise in Geschäften, und online zu unterscheiden. Beim Bezahlen in Geschäften gibt es zwei Methoden, nämlich die Legitimation per Unterschrift und gleichzeitigen Vorlage des Personalausweises bzw. Reisepass sowie die Eingabe einer PIN. Diese gilt als besonders sicher und wird ebenfalls genutzt, wenn der Karteninhaber am Geldautomaten Bargeld verfügen möchte. Soll mit der Karte online bezahlt werden, besteht die Verifizierung in der Regel darin, zusätzlich zur Kreditkartennummer die Kartenprüfziffer anzugeben. Manchmal wird zudem die Zweifaktor-Authentifizierung genutzt. Dann ist die Eingabe eines zusätzlichen Codes notwendig, um den Bezahlvorgang auszulösen.

🧑‍🎓 Gibt es spezielle Studenten-Kreditkarten?

Tatsächlich bieten einige Banken spezielle Kreditkarten für Studenten an. Oft handelt sich dabei um eine Classic- oder Prepaid-Kreditkarte, die mit keinem Kreditlimit versehen ist. Darüber hinaus zeichnen sich die meisten Kreditkarten für Studenten durch eine geringere oder nicht vorhandene Jahresgebühr aus. Selten finden sich Premium-Kreditkarten unter den Studenten-Kreditkarten.