Kreditkarte erklärt

Bequem bargeldlos Zahlen und Geld am Automaten verfügen

oliverschoch
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Letzte Überarbeitung am 22. August 2022
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Kreditkarten gibt es auch in Deutschland mittlerweile seit mehreren Jahrzehnten. Handelte es sich früher noch um ein Statussymbol, so besitzen heutzutage die weitaus meisten Bundesbürger:innen mindestens eine dieser speziellen Karten.

In unserem Beitrag erfährst du, worum es sich bei einer Kreditkarte handelt und wie diese aufgebaut ist. Ferner gehen wir darauf ein, welche Kreditkartentypen es in der Praxis gibt, was wichtig bei der Auswahl einer Kreditkarte ist und worin deren Vor- sowie Nachteile bestehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Kreditkarte handelt sich um ein Zahlungsmittel, welches mittlerweile sehr weit verbreitet ist
  • Mit Kreditkarten kannst du sowohl bargeldlos in Geschäften und an anderen Orten zahlen als dich ebenfalls über die Geldautomaten mit Bargeld versorgen
  • Am Markt gibt es unterschiedliche Kreditkarten, angefangen von der echten Kreditkarte bis hin zur virtuellen Karte
  • Besonders beliebt sind Kreditkarten beim Einsatz in Ausland und enthalten oft Zusatzleistungen, wie zum Beispiel Reiseversicherungen oder die Teilnahme an Bonusprogrammen

Was ist eine Kreditkarte?

In den meisten Fällen handelt es sich auch heute noch bei einer Kreditkarte um eine Plastikkarte, die entweder von der Bank oder einer Kreditkartengesellschaft ausgegeben wird. Zu früheren Zeiten war die Kreditkarte ein echtes Statussymbol, sodass diese lediglich an vermögende Privatkund:innen oder Unternehmen ausgegeben wurde. Heutzutage jedoch können die weitaus meisten volljährigen Bundesbürger:innen problemlos zwischen mehreren Kreditkarten und deren Anbietern wählen.

Die Karte an sich dient in erster Linie dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, sodass jede Kreditkarte heutzutage mindestens die folgenden Funktionen aufweist:

  • Bargeldlos bezahlen in Geschäften
  • Bargeldlose Bezahlung im Internet
  • Kontaktlos bezahlen in Geschäften
  • Bargeldverfügungen am Geldautomaten

Neben diesen Standardleistungen beinhalten manche Kreditkarten noch Zusatzleistungen, wie zum Beispiel Reiseversicherungen, die Teilnahme an Bonusprogrammen oder auch Rabatte bei bestimmten Kooperationspartnern der Bank oder der Kreditkartengesellschaften. Insbesondere bei den großen Anbietern wie Mastercard und VISA finden die Karteninhaber:innen rund um den Globus über 40 Millionen Akzeptanzstellen und es kann an mehr als 1,5 Millionen Geldautomaten das Abheben von Bargeld vorgenommen werden.

Kreditkarte: Aufbau und Merkmale

Kennzeichnend für eine Kreditkarte ist unter anderem, dass diese in den weitaus meisten Fällen als Plastikkarte im sogenannten Scheckkartenformat ausgegeben wird. Dieses Format ist noch für andere Karten typisch, wie zum Beispiel für die Bankkarte (Girokarte/Debitkarte), deinen Führerschein oder auch die entsprechenden Karten der Krankenversicherungen. Daraus wiederum resultiert auch die einheitliche Größe aller Kreditkarten, die sich auf 85,6 × 53,98 mm beläuft. Nahezu unabhängig von der Kreditkartengesellschaft und der ausgebenden Bank sind Kreditkarten identisch aufgebaut. So findest du auf der Vorderseite die folgenden Daten, Zahlen und Merkmale:

  • Kreditkartennummer
  • Gültigkeitsdatum der Karte
  • Name der Karteninhaber:innen
  • Name der Bank
  • Symbol für kontaktlose Zahlungen
  • Hologramm
  • Logos des Kreditkartenemittenten

Auf der Rückseite der Kreditkarte gibt es deutlich weniger Daten und Merkmale. Dazu gehören in erster Linie der Magnetstreifen nebst darunter liegendem Unterschriftsfeld sowie der sogenannte CCVV-Code. Darüber hinaus enthalten sämtliche Kreditkarten mehrere Sicherheitsmerkmale, um die Karten möglichst fälschungssicher zu machen. Dazu zählen das bereits aufgeführte Hologramm auf der Vorderseite der Kreditkarte, die Prüfnummer bei Online-Zahlungen sowie weitere Merkmale, die von Emittent:in zu Emittent:in leicht abweichen können.

Kreditkartenarten im Überblick

Den meisten Karteninhaber:innen oder Interessent:innen, die zukünftig gerne eine Kreditkarte nutzen möchten, wird aufgefallen sein, dass es am Markt unterschiedliche Kreditkartentypen gibt. Diese unterscheiden sich vorrangig im Hinblick auf die Jahresgebühren oder auch die Leistungen, wie zum Beispiel das kontaktlose Zahlen oder in welcher Form die Karte aufgeladen werden kann. Darüber hinaus gibt es jedoch einige grundsätzlich verschiedene Kreditkartentypen, die sich vor allem im Hinblick auf die Nutzungsmöglichkeit und die Form sowie den Zeitpunkt der Abrechnung unterscheiden. Auf die gängigen Kreditkartentypen möchten wir im Folgenden näher eingehen.

Charge-Kreditkarten

Der Kreditkartentyp, der nicht nur in Deutschland, sondern ebenfalls in den meisten anderen Ländern am häufigsten zum Einsatz kommt, nennt sich Charge-Kreditkarte. Die wesentliche Eigenschaft dieser Kreditkarten besteht darin, dass einmal pro Monat eine Kreditkartenabrechnung erstellt wird, im Zuge derer sämtliche bis dato seit der letzten Kreditkartenabrechnung getätigten Umsätze mit der Karte aufgeführt und damit in Rechnung gestellt werden. Mit dem Erstellen der Kreditkartenabrechnung findet gleichzeitig die Abbuchung der Gesamtsumme der Verfügungen statt, entweder vom Girokonto der Kund:innen oder von einem eingesteuerten Referenzkonto.

Die im Rahmen der Kreditkartenabrechnung erfolgenden Abbuchung enthält demnach alle unbaren Zahlungen mit der Kreditkarte sowie Abhebungen, die am Geldautomaten stattgefunden haben. Kennzeichnend für Charge-Kreditkarten ist ebenfalls, dass normalerweise ein Verfügungsrahmen eingesteuert wird und es im Hinblick auf die Rückzahlung flexible Modelle gibt.

Revolving-Kreditkarten

Die sogenannten echten oder klassischen Kreditkarten werden auch als Revolving- Kreditkarten bezeichnet. Sie zeichnen sich ebenfalls dadurch aus, dass es im Zuge eines Verfügungsverfahrens möglich ist, einen Kredit in Anspruch zu nehmen. Im Gegensatz zu den Charge-Kreditkarten gibt es bei Revolving-Kreditkarten in der Regel auch eine Teilzahlungsoption und das Kreditlimit ist nicht zwingend an der persönlichen Bonität des Kunden festgelegt. Zwar wird auch bei Revolving-Kreditkarten in der Regel monatlich eine Kreditkartenabrechnung erstellt. Allerdings wird ein offener Betrag nicht zwangsläufig sofort abgebucht, sondern Kund:innen können so lange weiter Verfügungen vornehmen, bis das zugesagte Kreditlimit erreicht ist.

Debit-Kreditkarten

Debit-Kreditkarten sind mit gewöhnlichen Bankkarten zu vergleichen, da sie direkt an ein Bankkonto gebunden sind. Im Unterschied zu den Revolving- und Charge-Kreditkarten findet die Abbuchung der Karteneinsätze umgehend statt, meistens innerhalb weniger Tage. Wenn du also beispielsweise am 3. eines Monats am Geldautomaten Bargeld abhebst, findet die Belastung auf dem Girokonto für gewöhnlich schon wenige Tage später statt. Dies gilt ebenso für alle anderen, abgebuchten Kartenumsätze. Das besondere Merkmal besteht bei der Debit-Kreditkarten somit darin, dass es keine echte Kreditoption gibt.

Prepaid-Kreditkarten

Im Wesentlichen sind die Prepaid-Kreditkarten dafür verantwortlich, dass mittlerweile auch Menschen eine Kreditkarte nutzen können, welche diese Form der Zahlungsmethoden vor zehn Jahren aufgrund einer mangelnden Bonität nicht in Anspruch hätten nehmen können. Das wesentliche Merkmal sämtlicher Prepaid-Kreditkarten besteht nämlich darin, dass diese keinen Verfügungsrahmen haben. Stattdessen kannst du Transaktionen mit deiner Kreditkarte nur unter der Voraussetzung vornehmen, dass du auf dem entsprechenden Kartenkonto ausreichendes Guthaben hast. Ist das nicht der Fall, kannst du erst nach aufgeladenem Guthaben wieder Verfügungen mit der Kreditkarte vornehmen. Aufgrund dieser Funktion können Prepaid-Kreditkarten problemlos auch an die folgenden Kund:innen ausgegeben werden:

  • Student:innen
  • Auszubildende
  • Schüler:innen (auch minderjährig)
  • Arbeitssuchende
  • Geringverdiener:innen
  • Hausfrauen

Ebenfalls kennzeichnen sich viele Prepaid-Kreditkarten dadurch, dass die entsprechenden Banken auf die Jahresgebühr verzichten. Das liegt unter anderem daran, dass es bei Prepaid-Kreditkarten normalerweise keine Zusatzfunktionen und Leistungen gibt, wie zum Beispiel Reiseversicherungen oder spezielle Services.

Krypto-Kreditkarten

Den neuesten Kreditkartentyp am Markt stellen die sogenannten Krypto-Kreditkarten dar. Dabei handelt es sich in erster Linie um Debit-Kreditkarten, die teilweise mit den Eigenschaften von Prepaid-Kreditkarten vermischt sind. Typisch für Krypto-Kreditkarten ist vor allem, dass diese auf der einen Seite keinen Verfügungsrahmen haben, sodass nur aus zum Guthaben heraus verfügt werden kann. Das Alleinstellungsmerkmal der Krypto-Kreditkarten besteht auf der anderen Seite darin, dass diese mit einer Kryptowährung aufgeladen werden, die dann auch beim Bezahlen verrechnet wird. Bei den meisten Krypto-Kreditkarten kann die Aufladung bisher ausschließlich mit dem Bitcoin erfolgen, aber zukünftig werden vermutlich auch andere Kryptowährungen in der Form genutzt werden können.

Virtuelle Kreditkarten

Ebenfalls eine relativ neue Form von Kreditkarten sind die sogenannten virtuellen Karten. Die Haupteigenschaft besteht darin, dass in dem Fall keine übliche Plastikkarte ausgegeben wird, sondern die Kreditkarte tatsächlich nur mit einer Kreditkartennummer virtuell existiert. Ebenfalls sind die weiteren, relevanten Daten vorhanden, insbesondere das Gültigkeitsdatum und die Prüfnummer. Eingesetzt können virtuelle Kreditkarten somit nicht am Geldautomaten und auch nicht zum Bezahlen in Geschäften, sondern ausschließlich zur Zahlung im Internet.

Wichtige Punkte bei der Auswahl einer Kreditkarte

Heutzutage gibt es am Markt eine schier unbegrenzte Menge an Kreditkarten, die von zahlreichen Banken ausgegeben werden. Zwar nehmen die großen Kreditkartenemittenten wie VISA, Mastercard und American Express auf der einen Seite über 90 Prozent am Markt ein. Auf der anderen Seite kann jede Bank in gewissen Grenzen selbst bestimmen, welche Merkmale und Leistungen mit der Kreditkarte verbunden sind. Daher solltest du einen Vergleich der Angebote vornehmen, bevor du dich für eine Kreditkarte entscheidest und dabei insbesondere auf die nachfolgenden Punkte achten.

Kreditkartentyp

Wie wir zuvor bereits erläutert haben, gibt es am Markt mehrere Kreditkartentypen. Diese unterscheiden sich vornehmlich darin, wie und wann die Abrechnung erfolgt, in welchem Umfang Rückzahlungen notwendig sind und ob du einen Kreditrahmen eingeräumt bekommst. Manche Karteninhaber:innen möchten zum Beispiel die volle Kontrolle über sämtliche Verfügungen und Kosten haben, sodass sich tatsächlich eine Prepaid-Kreditkarte lohnen würde. Andere Kunden:innen hingegen wollen finanziell flexibel sein, sodass ausschließlich ein Kreditkartentyp infrage kommen würde, bei dem ein Verfügungsrahmen eingeräumt wird. Auf den Kreditkartentyp solltest du somit achten, wenn es um die Auswahl der passenden Kreditkarte geht.

Jahresgebühren und weitere Kosten

Ein ganz wichtiger Punkt bei der Auswahl der Kreditkarte ist für die meisten Karteninhaber:innen der Kostenfaktor. Hier gilt es, zwischen der Jahresgebühr und den sogenannten Transaktionskosten unterscheiden, die nur dann anfallen, wenn du zum Beispiel bei Händlern mit der Kreditkarte bezahlst oder dich am Geldautomaten mit einem gewissen Betrag an Bargeld versorgst. Oft wird diesbezüglich unterschieden, ob Verfügungen im Inland, innerhalb der EU oder im außereuropäischen Ausland stattfinden. Abhängig sind insbesondere die Jahresgebühren häufig davon, ob es sich zum Beispiel um eine Prepaid-Kreditkarte, eine Classic-Kreditkarte oder um eine sogenannte Premium-Kreditkarte handelt.

Die (Zusatz-)Leistungen der Kreditkarte

Neben den Kosten und Gebühren sind den meisten Karteninhaber:innen auch die Leistungen bei einer Kreditkarte wichtig. Die Standardleistungen sind bei allen Kreditkarten gleich, nämlich dass diese zum bargeldlos Zahlen und zum Bargeld verfügen am Geldautomaten eingesetzt werden können. Darüber hinaus gibt es zwischen den unterschiedlichen Kreditkarten teilweise größere Differenzen. Reichen dir die Zahlungsverkehrsfunktionen, dann bist du vermutlich mit einer Prepaid- oder Classic -Kreditkarte gut bedient. Möchtest du hingegen weitere Leistungen nutzen, wie zum Beispiel Reiseversicherungen oder die Teilnahme an Bonusprogrammen, kommen in erster Linie sogenannte Premium-Kreditkarten infrage. Dazu zählen vor allen Dingen die Silber-, Gold- und Platinum Karten der unterschiedlichen Banken und Kreditkartengesellschaften.

Kreditkarte als Statussymbol

Noch gibt es manche Kreditkarten, die nach wie vor ein echtes Statussymbol sind, wie zum Beispiel die Black Card von American Express. Manchen Kund:innen ist dieser Status durchaus wichtig, sodass es bei der Auswahl der Kreditkarte entscheidend sein kann, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Karte handelt, sondern um eine Kreditkarte, die mehr oder weniger verliehenen wird statt einfach beantragt werden kann.

Vor- und Nachteile von Kreditkarten

Im Folgenden möchten wir die wichtigsten Vor- und Nachteile aufführen, die es im Zusammenhang mit Kreditkarten zu beachten gibt.

Vorteile
  • Bargeldlos bezahlen an über 40 Millionen Akzeptanzstellen weltweit
  • Sicheres Online-Shopping
  • International jederzeit einsetzbar
  • Zusatzleistungen bei manchen Kreditkarten
  • Bargeld abheben weltweit
  • Bargeldlos Zahlen im Internet
  • Zusatzleistungen bei bestimmten Kreditkarten

Zusammengefasst zeichnen sich Kreditkarten insbesondere dadurch aus, dass es sich um ein nach wie vor modernes Zahlungsmittel handelt, welches weltweit einsetzbar ist. Unabhängig davon, ob du zum Beispiel auf einer Auslandsreise bis und dort Bargeld abheben möchtest oder einfach im Inland beim Tanken mit einer Kreditkarte zahlen willst: die Einsatzgebiete sind vielfältig und flexibel. Manche Kreditkarten, insbesondere sogenannte Premium-Cards verfügen über zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel Reiseversicherungen oder die Teilnahme an Bonusprogrammen. Im Internet ist die Kreditkarte selbstverständlich ebenfalls flexibel zum Bezahlen einsetzbar.

Nachteile
  • Unkontrollierter Karteneinsatz kann zur Überschuldung führen
  • Herabgesetzte Kreditwürdigkeit bei mehreren Kreditkarten üblich
  • Zahlreiche Angebote am Markt mit teilweise sehr unterschiedlichen Gebühren
  • Diebstahl und Betrug möglich, insbesondere durch Skimming und Phishing
  • Meistens hohe Zinsen bei Beanspruchung des Verfügungsrahmens

Unkontrollierter Karteneinsatz kann zur Überschuldung führen
Herabgesetzte Kreditwürdigkeit bei mehreren Kreditkarten üblich
Zahlreiche Angebote am Markt mit teilweise sehr unterschiedlichen Gebühren
Diebstahl und Betrug möglich, insbesondere durch Skimming und Phishing
Meistens hohe Zinsen bei Beanspruchung des Verfügungsrahmens

Eines der größten Risiken sehen Kritiker bei Kreditkarten vor allem darin, dass die Inhaber:innen zu vermehrtem Konsum neigen können und so die Gefahr einer Überschuldung steigt. Wenn du diesem Risiko entgehen möchtest, wäre es zum Beispiel eine Option, dass du dich für eine Prepaid-Kreditkarte entscheidest. Darüber hinaus wird ebenfalls als Nachteil häufiger angeführt, dass es eine scheinbar unbegrenzte Anzahl an unterschiedlichen Kreditkarten gibt, sodass ein Vergleich – vor allem im Hinblick auf die Kosten – sehr zeitaufwendig sein kann. Nicht zuletzt werden Kreditkarteninhaber:innen auf öfter Opfer eines Betrugs, insbesondere durch Skimming (am Geldautomaten oder Terminal) sowie Phishing (am PC oder Handy).

Hinweis

Bevor du dich für eine Kreditkarte entscheidest, solltest du dir die einzelnen Vor- und Nachteile genauer betrachten. Brauchst du die Karte zum Beispiel nur aufgrund ihrer Zahlungsverkehrsfunktionen, könnte es manchmal sogar ausreichen, nach wie vor die gewöhnliche Bankkarte zu nutzen. Diese ist mindestens innerhalb der Eurozone oft zum Bezahlen und Bargeld verfügen genauso gut geeignet.

Fazit zu Kreditkarten

Bei der Kreditkarte handelt es sich auch heute noch um ein modernes und flexibles Zahlungsmittel, welches universal und weltweit zum Einsatz kommen kann. Du kannst sämtliche Kreditkarten in Anspruch nehmen, um im Internet zu bezahlen, an über 40 Millionen Akzeptanzstellen zu zahlen sowie dich am Geldautomaten mit Bargeld versorgen. Bei den Leistungen und der Abrechnung gibt es teilweise allerdings größere Unterschiede zwischen den Kreditkartentypen, sodass ein Vergleich sinnvoll ist.

Häufige Fragen und unsere Antworten zur Kreditkarte

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Kreditkarte erfüllen?

Welche Voraussetzungen du für den Erhalt einer Kreditkarte erfüllen musst, hängt insbesondere von der gewünschten Kreditkartenart ab. Soll es sich um eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen handeln, musst du zwingend volljährig sein und über eine gewisse Bonität verfügen. Möchtest du hingegen eine Prepaid-Kreditkarte beantragen, ist dies in den meisten Fällen auch bereits Minderjährigen gestattet.

Gibt es auch Kreditkarten für Jugendliche?

Tatsächlich haben mittlerweile auch Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit, eine Kreditkarte zu beantragen. Es muss ich dann allerdings zwingend um eine Prepaid-Kreditkarte handeln, weil dort nur aus dem Guthaben heraus verfügt werden kann. Jugendliche ab 18 Jahren hingegen können unter Umständen auch eine Debit-Kreditkarte erhalten.

Erfolgt bei einer Kreditkarte eine Schufa-Prüfung?

Bei den meisten Kreditkarten nehmen die Banken vorab eine Schufa-Prüfung vor, um sich ein Bild über die Bonität ihrer Kund:innen zu machen. Dies gilt nahezu uneingeschränkt für alle Kreditkartentypen, bei denen ein Verfügungsrahmen eingeräumt wird. Nicht notwendig ist die Schufa-Prüfung allerdings bei einer Prepaid-Kreditkarte, weil dann seitens der Karten ausgebenden Bank kein Ausfallrisiko besteht.

Welche Kreditkartengesellschaften gibt es?

In Deutschland sowie rund um den Globus gibt es drei Kreditkartengesellschaften, die am Markt absolut vorherrschend sind. Es handelt sich dabei um VISA, Mastercard sowie American Express. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Kreditkartengesellschaften, die oft nicht so bekannt sind. Dazu gehört insbesondere Diners Club.

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Oliver Schoch

Veröffentlicht von

Als gelernter Bankkaufmann habe ich mich 2008 als Finanz-Journalist selbstständig gemacht. Seitdem verfasse ich nun in Vollzeit als Freiberufler nahezu ausnahmslos Beiträge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen, wie Börse, Aktien, Geldanlage, Vermögensaufbau, Versicherungen und Finanzierungen. Zu meinem Repertoire zählen u.a. Ratgeber, Fachtexte, News, Blogbeiträge und eBooks.