Festgeldvergleich 2020: Top Zinsen sichern

Der Festgeldvergleich zeigt die besten Zinsangebote für Laufzeiten zwischen 12 Monaten und 120 Monaten. Damit ihr den Überblick behaltet, haben wir unseren kostenlosen Festgeldrechner für euch:

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 01.12.2020. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
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Wie funktioniert der Festgeldvergleich?

Bei der Auswahl eines Festgeldes spielen in der Regel drei Kriterien die wesentliche Rolle:

  • Der Anlagebetrag
  • Der Anlagezeitraum
  • Die Art der Einlagensicherung, des Einlagensicherungsfonds

Mit diesen drei Vorgaben lassen sich die Angebote für ein Anlagekonto entsprechend filtern. Angenommen, ein Sparer möchte 5.000 Euro für einen Anlagezeitraum von 12 Monate anlegen. Einige Banken bieten Konten erst ab 10.000 Euro an, andere Laufzeiten erst ab 24 Monaten.

Der Festgeldvergleich filtert diese Institute im Vorfeld heraus. Der Sparer muss sich nicht durch eine unendliche Anzahl von Vorschlägen durcharbeiten, um festzustellen, dass die Hälfte davon für ihn nicht infrage kommt.

Der Festgeldvergleich nimmt ihm diese Arbeit ab und reduziert die Ergebnisanzeige auf die wesentlichen Angebote, die den Vorgaben entsprechen.

Der Festgeldvergleich macht bereits beim ersten Blick zwei Sachverhalte deutlich: Die klassischen deutschen Banken spielen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit keine Rolle mehr. Dagegen positionieren sich viele Banken aus dem europäischen Ausland mit überdurchschnittlich attraktiven Angeboten auch auf dem deutschen Markt.

Die Vorteile und Nachteile beim Festgeld

Wo Licht ist, ist in der Regel auch Schatten. Allerdings fällt der Schatten, die Nachteile, beim Festgeld vergleichsweise dünn aus, wenn sich der Anleger im Vorfeld einiger Dinge bewusst ist.

Wir haben für Sie die Vorteile und Nachteile der besseren Übersichtlichkeit tabellarisch zusammengefasst:

Vorteile beim Festgeld Nachteile beim Festgeld
Fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit garantiert. Vorzeitige Auflösung nicht bei allen Banken möglich.
Je nach Vertragskonstellation mit Zinseszinseffekt. Bei vergessener Kündigung teilweise automatische Prolongation.
Attraktivere Verzinsung als beim Tagesgeld.
Einlagensicherung mindestens gemäß Europäischer Einlagensicherung mit 100.000 Euro.

Die Vorteile und Nachteile beim Festgeld lassen sich nicht pauschal beschreiben. Sie hängen von den einzelnen Anbietern ab. Eine große deutsche Bank beispielsweise weigerte sich noch vor einigen Jahren, Verträge vorzeitig aufzulösen, bot stattdessen Kredite an.

Andere Banken lösen vorzeitig auf und rechnen einfach den für die tatsächliche Laufzeit vorgesehenen Zinssatz ab. Zwischen diesen beiden Positionen finden sich alle anderen denkbaren Optionen, kein Zins, Strafzins oder anderes.

Einige Institute überweisen das Guthaben automatisch bei Vertragsende. Andere verlangen eine Kündigung. Liegt diese nicht vor, verlängert sich der Vertrag automatisch um die Ursprungslaufzeit und den dann gültigen Zinsen.

Unser Tipp: Damit die Kündigung nicht vergessen geht, gleich bei Eröffnung durchführen.

Einige Banken schreiben die Zinsen dem Konto jährlich gut, andere erst in einer Summe am Laufzeitende. Die erste Variante bietet den Vorteil des Zinseszinseffektes.

An dieser Stelle zeigt sich wieder der Vorteil des Festgeldvergleichs: Als Interessent erhalten Sie alle notwendigen Informationen zu den jeweiligen Anbietern auf einen Blick.

Für wen lohnt sich ein Festgeldkonto?

Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um eine sehr konservative Form der Geldanlage. Festgelder zählen zu den Einlagen, unterliegen damit auch der Europäischen Einlagensicherung. Zunächst einmal eignen sich Festgelder für alle Sparer, die „auf Nummer sicher“ gehen möchten.

  • Klar vorgegebenen Laufzeiten
  • Fester, nicht veränderbarer Zinssatz
  • Größtmögliche Sicherheit bis mindestens 100.000 Euro oder Gegenwert pro Anleger.

Festgelder bieten sich dann an, wenn ein Sparer genau weiß, dass er einen bestimmten Betrag für einen fest vorgesehenen Zeitraum nicht benötigt. Wer zum Beispiel weiß, dass er in zwei Jahren Geld für ein neues Auto benötigt, über den Betrag bereits verfügt und diesen rentabel anlegen möchte, wäre mit einem Festgeldkonto gut bedient.

Festgelder bieten Laufzeiten bis zu 120 Monaten. Der Spross ist sieben Jahre alt und möchte vermutlich in zehn Jahren den Führerschein machen. In diesem Fall bietet es sich an, den dafür vermutlich notwendigen Betrag bereits auf einem Festgeldkonto zu parken und vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

Wann ist ein Festgeldkonto ungeeignet?

Wir sollten im Zusammenhang nach dem sinnvollen Einsatz durchaus auch einen Blick darauf werfen, wann ein Festgeldkonto nicht zum Tragen kommen sollte.

Wer monatlich einen festen oder variablen Betrag sparen möchte, muss sich nach anderen Alternativen umsehen. Bei einem Festgeldkonto sind zusätzliche Einzahlungen grundsätzlich nicht möglich. Die Sparurkunde trifft eine klare Aussage über den angelegten Betrag, die Anlagedauer und den garantierten Zinssatz.

Ein Festgeldkonto ist auch ungeeignet, wenn der Sparer möglicherweise während der Anlagedauer auf das Geld zugreifen muss oder möchte, siehe die große deutsche Bank.

Es gilt also, dass Einlagen auf Festgeldkonten nur mit den Geldern erfolgen sollten, die während der Anlagedauer definitiv nicht benötigt werden.

Festgeldrechner – was ist zu beachten?

Ein Festgeldvergleich bringt nur dann etwas, wenn der Nutzer weiß, worauf er achten muss. Ein Blick auf die Kriterien zeigt, dass diese eigentlich selbsterklärend sind.

  • Die Zinsen: Natürlich gilt, je höher diese im Vergleich ausfallen, umso besser für den Sparer.
  • Die Anlagesumme: Gerade in Bezug auf die Mindestanlagesumme bestehen große Unterschiede. Einige Banken sehen keine Mindestsumme vor, andere starten erst bei 5.000 Euro oder mehr. Bezüglich der Höchstsumme gilt, dass eine mögliche Maximierung mit der Höhe der Einlagensicherung einhergeht, sprich 100.000 Euro.
  • Die Einlagensicherung: Handelt es sich um eine deutsche Bank, greift auf jeden Fall die deutsche Einlagensicherung mit mindestens 100.000 Euro. Ist das Institut einem Verband angeschlossen, kann die Sicherungshöher darüber hinausgehen.

Für ausländische Banken gilt auf jeden Fall die europäische Einlagensicherung. Allerdings sollte man eines beachten: Gerät eine Bank in Schieflage, steht am Ende meist der Staat für die Einlagen ein. Es bringt wenig, wenn die Absicherung zwar garantiert ist, aber die Bonität des Landes nicht ausreicht, um für die Verbindlichkeiten aufzukommen. Allerdings finden sich solche Konstellationen nicht in einem seriösen Festgeldvergleich.

  • Neukundenboni: Festgelder und Tagesgelder sind nach wie vor ein umkämpfter Markt. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Banken die Eröffnung eines Kontos mit einer Zuzahlung honorieren. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Betrag von 50 Euro. Auch in diesem Fall zeigt der Festgeldvergleich, wo solche Boni möglich sind.

Der Zinseszinseffekt

Wir hatten schon darauf hingewiesen, dass es zwei Möglichkeiten der Zinsgutschrift gibt. Bei Variante eins erfolgt die Gutschrift jedes Jahr, die Zinsen werden im folgenden Jahr mitverzinst. Hier spricht man von der Therausierung.

Bei Variante zwei berechnet die Bank die Zinsen für jedes Jahr gesondert und schreibt diese am Ende der Laufzeit gut. Der Nachteil ist, dass der Zinseszinseffekt nicht greift. Wie sieht das in der Praxis bei einer Laufzeit von vier Jahren, einem Anlagebetrag von 10.000 Euro und einem Zinssatz von 1,3 Prozent p.a. aus?

Im ersten Fall belaufen sich die Zinsen dank Zinsenszin am Ende der Laufzeit auf 530,23 Euro. Ohne Zinseszins erhält der Sparer eine Gutschrift von 520 Euro. Mit steigender Anlagesumme steigt die Attraktivität der Zinseszinsen.

Ein Blick auf den Festgeldvergleich zeigt sofort, welche Bank welche Option ausübt, wenn zwei Banken den identischen Zinssatz anbieten, aber die Rendite unterschiedlich ausfällt.

Damit ihr voll profitieren vom Zinsenszins profitieren könnt, empfiehlt es sich, einen Anbieter zu wählen der Thesaurierung anbietet, also eure Zinsen sofort wieder anlegt. Dann habt ihr selbst keinen Stress und könnt eurem Geld in aller Ruhe beim Wachsen zuschauen.

Wie funktioniert die Kontoeröffnung über den Festgeldvergleich?

Die Kontoeröffnung erfolgt auf jeden Fall unkomplizierter, als bei der Filialbank um die Ecke, da alles von zu Hause aus geschieht.

Sie sind im Festgeldvergleich fündig geworden und klicken jetzt auf den Button „zum Anbieter“. Sie gelangen jetzt auf die Seite eines sogenannten Zinsbrokers, der Angebot aus ganz Europa bündelt und zur Verfügung stellt.

Der Festgeldvergleich arbeitet mit verschiedenen Zinsbrokern zusammen, um die optimale Abdeckung der vorhandenen Angebote zu erreichen. Von dem folgenden beschriebenen Prozess kann es von Broker zu Broker marginale Abweichungen geben.

Registrieren Sie sich bei dem jeweiligen Anbieter. Sie eröffnen ein Konto bei der deutschen Partnerbank des Brokers, welches künftig für alle Transaktionen, unabhängig mit welcher Anlagebank, als Ausgansbasis dient.

Wählen Sie in ihrem persönlichen Zugangsbereich, noch einmal, die Bank aus, bei der Sie investieren möchten. Die Gelder werden jetzt vom Referenzkonto zu dem Anlageinstitut übertragen. Natürlich unterliegt auch das Referenzkonto der deutschen Einlagensicherung.

Die Gutschriften nach Ablauf des Festgeldes erfolgen wiederum auf das Referenzkonto. Für die Kontoeröffnung benötigen Sie lediglich einen gültigen Personalausweis, einen Computer mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher und ein Smartphone. Die Legitimation erfolgt im Rahmen des VideoIdent-Verfahrens. Ein Mitarbeiter führt Sie im Rahmen eines VideoChats durch den Prozess und sendet Ihnen am Ende eine TAN auf Ihr Handy. Mit Eingabe der TAN am Bildschirm ist der Vorgang abgeschlossen und gilt für alle künftigen Transaktionen.

Ein kleiner Tipp – die Leiterstrategie für Anlagen auf dem Festgeldkonto

Betrachten Sie im Festgeldvergleich die unterschiedlichen Laufzeiten, stellen Sie fest, dass die Zinsen mit steigender Dauer der Anlage ebenfalls höher werden. Jetzt wäre es natürlich verlockend, den gesamten Anlagebetrag auf die für Sie längst mögliche Laufzeit anzulegen.

Was passiert aber, wenn es in zwei Jahren zu einer Veränderung am Kapitalmarkt kommt, die Zinsen steigen und Sie noch zwei Jahre warten müssen, um davon zu profitieren? Was wäre, wenn Sie unerwartet Geld benötigen, aber Ihr Festgeld noch für ein weiteres Jahr angelegt ist?

Mit der Leiterstrategie beim Festgeld minimieren Sie diese Risiken während der Laufzeit. Teilen Sie den Anlagebetrag in mehrere Tranchen auf und investieren Sie mit unterschiedlichen Laufzeit und unterschiedlichen Zinsen. Daraus resultiert der Begriff Leiterstrategie, die Zinsen und die Laufzeiten stellen sich wie eine Leiter oder wie Stufen dar. Trotz einer Anlage in ein Festgeld wahren Sie sich so die bestmögliche Flexibilität.

Steigen die Zinsen, können Sie freiwerdende Gelder höherverzinst wieder anlegen. Benötigen Sie früher als erwartet Geld, wird dieses während der Gesamtlaufzeit frei.

Ein Festgeld ist nicht so flexibel wie ein Tagesgeld, mit der richtigen Anlagestrategie aber auch nicht so statisch, wie oft angenommen.

Häufige Fragen zu Festgeldkonten

Jeder gute Ratgeber verfügt über einen FAQ-Bereich. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen zum Thema Festgeld mit den Antworten zusammengetragen.

⌚ Welche Laufzeiten sind für Festgeldzinsen möglich?

Die Laufzeiten variieren von Anbieter zu Anbieter. Einige Banken ermöglichen Anlagen bereits ab einem Monat. Die längste Frist beträgt zehn Jahre. Allerdings gilt zu beachten, dass die Banken im kurzfristigen Bereich nicht alle Angebote kontinuierlich aufrechterhalten.

📈 Kann man beim Festgeld mit hohen Zinsen rechnen?

Grundsätzlich gilt, dass sich die Festgeldzinsen am Kapitalmarkt orientieren. Die Zinsen fallen laufzeitabhängig höher aus. Durch Neukundenboni erhöht sich in vielen Fällen die Rendite zusätzlich. Je nach Anlagedauer rentieren Festgelder deutlich über Sparbüchern und Tagesgeldern.

🤑 Ist ein Festgeldkonto kostenlos?

Festgelder zählen, wie Sparbücher und Tagesgelder, zu den Einlagen. Konten für Einlagen sind generell gebührenfrei. Dies gilt für die Eröffnung, die Kontoführung und eine mögliche Kontoschließung.

🏦 Wie werden die Zinsen besteuert?

Handelt es sich um ein Konto bei einer deutschen Bank, führt diese automatisch die Abgeltungssteuer ab. Dies ist nicht der Fall, wenn Sie einen Freistellungsauftrag vorlegen.
Bei ausländischen Banken verhält es sich etwas anders. Theoretisch erfolgt die Besteuerung im Ausland. Allerdings stellen Ihnen die Zinsbroker alle notwendigen Formulare und Hilfestellungen bereit, um eine Besteuerung dort zu vermeiden. Sie selbst sind allerdings gefordert, die Zinserträge in Ihrer Steuererklärung in der Anlage KAP anzugeben.