Geschäftskonto Vergleich 2020

Das Geschäftskonto gehört für jeden Selbstständigen, jeden Freiberufler und jedes Unternehmen zu einem wichtigen Punkt auf der To-Do-Liste. Die Kontentrennung zwischen Privatgirokonto und Firmenkonto ist für eine transparente Buchhaltung nahezu unerlässlich. Neben den bekannten klassischen Business-Konten der großen Banken lassen sich immer mehr alternative Kontomodelle von FinTechs und Direktbanken finden, die gerade in der mobilen Nutzung per Browser oder App die Zukunft des Geldverkehrs sehen. Das Geschäftskonto vergleichen und innerhalb weniger Minuten die Kontoeröffnung durchzuführen gehört inzwischen zum Alltag. Die wichtigsten Fragen für Gewerbetreibende werden in diesem Artikel beantwortet.

Geldeingang p.m.
Euro
∅ Guthaben:
Euro
Beleglose Buchungen p.m.
Zusatzoptionen:
ec-Karte
Kreditkarte
Nur Filialbanken
Beleghafte Buchungen p.m.
Unternehmensart:
Zahlungseingang: 3000 € / Guthaben: 5000 €
Holvi Starter
0,00 €
Holvi - Starter
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
FYRST Fyrst Base
0,00 €
FYRST - Fyrst Base
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
N26 N26 Business
0,00 €
N26 - N26 Business
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Kontist Kontist Free
0,00 €
Kontist - Kontist Free
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Fidor Bank
0,00 €
Fidor Bank -
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
PayCenter ACC Premium
72,00 €
PayCenter - ACC Premium
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Penta Advanced
108,00 €
Penta - Advanced
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Kontist Kontist Premium
108,00 €
Kontist - Kontist Premium
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
FYRST Fyrst Complete
120,00 €
FYRST - Fyrst Complete
  • 0,00 € beleglos
  • 4,00 € beleghaft
Holvi Grower
144,00 €
Holvi - Grower
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Kontist Duo
144,00 €
Kontist - Duo
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Commerzbank Direct Banking
178,80 €
Commerzbank Direct Banking -
  • 0,00 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Bunq bunq Business
179,88 €
Bunq - bunq Business
  • 0,10 € beleglos
  • -- € beleghaft
Postbank Business Giro
190,80 €
Postbank - Business Giro
  • 0,20 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Commerzbank Direct Banking
190,80 €
Commerzbank Direct Banking -
  • 0,12 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
N26 Business Metal
202,80 €
N26 - Business Metal
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Postbank Business Giro aktiv
226,80 €
Postbank - Business Giro aktiv
  • 0,12 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Penta Premium
228,00 €
Penta - Premium
  • 0,00 € beleglos
  • -- € beleghaft
Postbank Business Giro aktiv plus
250,80 €
Postbank - Business Giro aktiv plus
  • 0,08 € beleglos
  • 1,50 € beleghaft
Qonto Qonto Solo
288,00 €
Qonto - Qonto Solo
  • 0,30 € beleglos
  • -- € beleghaft
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 30.09.2020. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
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Unterschiede zu einem Privatkonto

Das Geschäftskonto unterscheidet sich von einem Privatkonto hauptsächlich durch seinen Titel bei der jeweiligen Bank. Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein klassisches Girokonto, welches zur Überweisung, für Geldeingänge und Bargeldabhebungen am Automaten durch Gewerbetreibende genutzt wird. Selbstverständlich lässt sich ein Business-Konto online führen, was gerade bei Direktbanken der Fall ist. Banken unterscheiden jedoch trotzdem gerne, da die Verbraucherschutzbestimmungen für privat geführte Konten deutlich strikter sind, als für geschäftsbezogene Konten. Entsprechende AGB werden gleich bei der Kontoeröffnung ausgegeben, die eine gewerbliche Konfoführung für ein Privatkonto untersagen.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Höhe der Kontoführungsgebühren
  • Höhe der Dispozinsen bei Überziehung des Kontos
  • Deutlich höherer Zahlungsverkehr
  • Umfang des Kundenservice
  • Möglichkeit des Einzugs von Lastschriften
  • Bei Kontoeröffnung werden eventuell weitere Unterlagen benötigt

Welche Arten von Geschäftskonten gibt es?

Das Konto für ein Unternehmen kann unterschiedliche Zwecke erfüllen. Die verschiedenen Arten werden im Folgenden kurz erklärt:

  • Girokonto: Das Girokonto für ein Unternehmen wird zum Überweisen, zum Empfang von Geldeingängen und zum Abheben von Bargeld verwendet.
  • Tagesgeldkonto: Auch das Tagesgeldkonto kann problemlos als Geschäftskonto eingerichtet werden. Hier werden im Gegensatz zum Girokonto Zinsen erwirtschaftet.
  • Festgeldkonto: Wenn Guthaben vorhanden sind und für ein bis drei Jahre fest angelegt werden können, ist ein Festgeldkonto als Unternehmenskonto eine gute Wahl.
  • Gemeinschaftskonto: Auch das Gemeinschaftskonto kann als Konto für gewerbliche Zwecke genutzt werden, wenn eine Bürogemeinschaft davon beispielsweise Miete und Nebenkosten bezahlt.

Je nach Unternehmensform können Konten leichter oder schwieriger zu beantragen sein. Ein Einzelunternehmer bekommt beispielsweise deutlich leichter ein Firmenkonto, als eine GmbH. Es gibt Banken, die Geschäftskonten anbieten, solange es sich nicht um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt.

Privates- statt Geschäftskonto

Privat- und Geschäftskonten sollten immer voneinander getrennt werden. Dies hat viele verschiedene Gründe:

  • Übersichtliche Trennung privater und geschäftlicher Ausgaben
  • Deutliche Erleichterung bei der Buchhaltung
  • Risikominimierung in Bezug auf den Vertrag mit der jeweiligen Bank
  • Vorzüge im Bereich Kundenservice
  • Je nach Geschäftsmodell die Möglichkeit von Lastschriften

Wird ein privates Konto für geschäftliche Zwecke im Inland und Ausland genutzt, besteht ein hohes Risiko, dass die Bank das Konto aufkündigt. Die Buchungen und Vorgänge auf dem Konto sind für Privatpersonen günstiger. Die Bank möchte natürlich vermeiden, sich die höheren Gebühren für Geschäftskonten entgehen zu lassen und schließt eine gewerbliche Nutzung bei Privatkonten in den meisten Fällen vertraglich aus.

Doch allein die Trennung privater und geschäftlicher Ausgaben sollte Anlass sein, um ein Geschäftskonto zu eröffnen. Die Buchhaltung ist somit eindeutig und auch für den eigenen Überblick von Ausgaben und Einnahmen stellt dies einen großen Vorteil dar. Das Abheben von Bargeld für geschäftliche Einkäufe gehört auch dazu.

Weiterhin ist der Kundenservice bei Geschäftskonten besser und unmittelbarer, als bei einem privat geführten Bankkonto. Wer im gewerblichen Bereich schnelle Hilfe bei einer Falschbuchung oder einem anderen Problem benötigt, wird den schnelleren Kundenservice zu schätzen wissen.

Manche Unternehmen benötigen den Einzug von Lastschriften, wenn Kunden dies wünschen. Gerade Abo-Modelle sind ohne diese Funktion nicht zu realisieren. Auch dies ermöglicht der Einsatz eines Geschäftskontos.

Warum ist ein Vergleich wichtig?

Banken verdienen mit Konten und den damit verbundenen Gebühren ihr Geld. Während das eine Geschäftskonto keine monatlichen Gebühren verlangt, kosten die Buchungen mehr, als bei anderen Finanzunternehmen, die dafür allerdings Kontoführungsgebühren berechnet. Dieser Sachverhalt zeigt, wie wichtig ein umfassender Vergleich von Geschäftskonten ist und wie schwierig sich dieses Unterfangen in der Realität entpuppen kann.

Zu den wichtigsten Fragen beim Vergleich eines Geschäftskontos zählen:

  • Welche Rechtsform wird akzeptiert?
  • Wie hoch sind die monatlichen Gebühren?
  • Was kostet eine Transaktion (Inland / Ausland) für beleghafte und beleglose Buchungen? Gibt es Freiposten?
  • Welche Zusatzleistungen gibt es?
  • Steht eine Banking App zur Verfügung?
  • Was kostet eine Barabhebung an Automaten (national / international)?
  • Steht eine Kreditkarte zur Verfügung? Wenn ja, wie hoch sind die Kosten?

Um die einzeln Punkte zu erläutern, gehen wir an dieser Stelle näher darauf ein.

Welche Rechtsform wird von Banken für Geschäftskonten akzeptiert?

Jedes Unternehmen hat seine eigene Rechtsform. Diese kann beeinflussen, welches Geschäftskonto am besten geeignet ist und sollte in jeden Geschäftskonto Vergleich einfließen:

  • Business Konto für Freiberufler: Gerade im Kreativbereich oder der Gesundheitsbranche sind viele Freiberufler am Markt aktiv. Freiberufler können im Prinzip ein ganz normales geschäftliches Girokonto verwenden, um Einnahmen und Ausgaben zu verwalten. Für steuerliche Rücklagen empfiehlt sich zweites Konto bzw. ein Unterkonto.
  • Geschäftskonto für Einzelunternehmer: Wer sich selbstständig macht und gewerblich tätig ist, besitzt ein Einzelunternehmen. Der Einzelunternehmer benötigt für den Zahlungsverkehr ein Geschäftskonto in Form eines Girokontos. Das Konto läuft nicht auf den Namen des Unternehmens, sondern auf den Namen des Inhabers bzw. Gründers.
  • Geschäftskonto für eine GmbH: Das Geschäftsgirokonto für eine GmbH oder ein GmbH Konto kann bei vielen Banken beantragt werden. Das Konto muss bei Gründung bereits vorhanden sein, denn hier wird die Stammkapitaleinlage von 25.000 Euro einbezahlt, die dann beim Notartermin nachgewiesen werden muss. Das Konto für eine GmbH in Gründung kann auf eine juristische Person ausgestellt werden, während normale Girokonten immer auf eine natürliche Person laufen.
  • Geschäftskonto für eine GbR: Das Geschäftskonto für eine GbR wird auf mindestens 2 natürliche oder juristische Personen ausgestellt, wobei die GbR selbst nie eine juristische Person darstellt. Alle Mitglieder der GbR haben Zugriff auf das Bankkonto. Es können gegebenenfalls Regeln festgelegt werden, so dass beispielsweise nur Geld abgehoben, überwiesen oder eingezahlt werden kann, wenn mehrere Mitglieder der GbR unterschreiben bzw. Ihr OK geben.
  • Geschäftskonto für eine UG: Die UG ist sozusagen die Vorstufe zur GmbH. Auch hier wird für die Gründung Stammkapital benötigt, welches auf ein gemeinsames Geschäftskonto eingezahlt wird. Alle Teilnehmer der UG haben Zugriff auf dieses Geschäftskonto.

Wie hoch sind die monatlichen Gebühren und was kostet eine Transaktion auf einem Business Konto?

Dieser Punkt ist gerade für Unternehmen mit vielen beleglosen Buchungen interessant, sollte aber auch nicht von allen anderen Unternehmern ignoriert werden. Wie oben kurz skizziert gibt es bei den Banken unterschiedliche Herangehensweisen an die Preisgestaltung. Einige berechnen eine geringe monatliche Grundgebühr, lassen sich die Transaktionen aber gut bezahlen. Andere bieten kostenlose Transaktionen im Inland und günstige im Ausland, nehmen dafür aber einen hohen monatlichen Pauschalbetrag.

Doch auch Barabhebungen und Einzahlungen an Automaten können relevant bei der Entscheidungsfindung sein. Gerade der Einzelhandel und die Gastronomie benötigen ein Firmenkonto, das einen kostenlosen bzw. kostengünstigen Bargeldverkehr ermöglichen.

Bei einem Geschäftskonto Vergleich kommt es unter anderem darauf an, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aus einmaligen und transaktionsgebundenen Gebühren herauszufinden.

Welche Zusatzleistungen gibt es und wie gut ist der Kundenservice beim Firmenkonto?

Neben den reinen Gebühren für ein Geschäftsgirokonto sollten auch immer die Zusatzleistungen und der Kundenservice mit in den Geschäftskonto Vergleich einbezogen werden. Zusatzleistungen können sein:

  • Kostenlose Kreditkarte
  • Kostenlose Debit- / Bankkarte
  • Kostenlose nationale und internationale Überweisung in verschiedenen Devisen
  • Kostenlose Rechnungssoftware
  • Buchhaltung und Finanzplanungs-Assistenten
  • Freiposten für Buchungen

Der Kundenservice ist gerade bei gewerblichen Kunden besonders wichtig. Es gibt Situationen, in denen der Kundenservice einer Geschäftsbank innerhalb kurzer Zeit erreichbar sein muss. Daher sollte das Geschäftskonto auch in Bezug auf diesen Service mit anderen Anbietern verglichen werden. Mögliche Situationen sind:

  • Eine große Überweisung wurde versehentlich auf ein falsches Konto überwiesen
  • Der Zugang zum Online Banking wurde durch falsche Eingaben versehentlich gesperrt
  • Es gibt verdächtige Abbuchungen auf dem Geschäftskonto
  • v.m.

Es sollte auf jeden Fall einen Support geben, der telefonisch oder per Chat rund um die Uhr erreichbar ist.

Weitere Aspekte zum Geschäftskonto Vergleich

Abgesehen von den oben genannten Punkten gibt es natürlich noch weitere Faktoren, die eine Entscheidung beeinflussen, welches Firmenkonto das Beste ist. Wie sicher ist eine Bank? Welche Karten werden ausgegeben und welche Zusatzkosten fallen dafür an? In der heutigen Zeit sollten alle Transaktionen sicher übertragen werden. Gerade für weltweit agierende Unternehmen sind Auslandszahlungen wichtig, die per Überweisung, per Kreditkarte oder Bankkarte (über die Bargeldabhebung im Ausland) getätigt werden können.

Fintech oder klassische Bank?

Sogenannte Fintech Unternehmen stellen derzeit gemeinsam mit den Direktbanken den Bankensektor auf den Kopf. Sie bieten ihren Kunden eine große Bandbreite an unterschiedlichen Finanzdienstleistungen, die teilweise weit über das hinausgehen, was Privatleute und Unternehmen von den klassischen Hausbanken gewohnt sind. Dazu gehören Bezahlen per App, Kredite, Geldanlagen, Crowdfunding und mehr. Zusätzlich stehen oft Freiposten für Buchungen zur Verfügung. Gerade in China ist die Nutzung der Dienste von Fintech Unternehmen bereits in vollem Gange.

Gerade die mobile Nutzung per App ist für viele Anwender ein großer Vorteil, vereint sie doch alle Möglichkeiten unter einem Dach. Zusätzlich kommt ein Geschwindigkeitsvorteil hinzu. Doch auf der anderen Seite greifen viele Fintech Unternehmen immer noch auf das Netzwerk und die Peripherie der klassischen Banken zu, da sie selbst keine Bankenlizenz haben. Experten sehen darin sogar ein Kooperationspotenzial, was gemeinsame Synergien schaffen kann.

Grundsätzlich sollte beim Vergleich von Geschäftskonten auch berücksichtigt werden, welche Dienstleistungen benötigt werden und welche nicht. Was nützen die besten Funktionen, wenn sie im Alltag nicht verwendet werden? Um die Entscheidung zu erleichtern, haben wir hier die Vor- und Nachteile klassischer Banken und Fintech Unternehmen aufgeführt:

Klassische Bank Vorteile:

  • Großes Filialnetz
  • Oft langjährige Erfahrung
  • Ansprechpartner vor Ort / persönlicher Kontakt
  • Hohe Sicherheit / Einlagensicherung
  • Individuelle Lösungen bei Finanzierungsfragen

Klassische Bank Nachteile:

  • “Angestaubte” Verfahren für klassische Anleger, Immobilienkäufer, etc.
  • Mobil oft nur eingeschränkt nutzbar
  • Hohe Gebühren für beleghafte und beleglose Buchungen

Fintech Vorteile:

  • Moderne Finanzlösungen
  • Viele Zusatzleistungen (Finanzplanung, Investitionen, Buchhaltungstools, Crowdfunding)
  • Schnell und sicher
  • Alle Finanzen oftmals in einer App
  • Günstige Gebühren

Fintech Nachteile:

  • Kein persönlicher Ansprechpartner
  • Kundenservice nur per Telefon, E-Mail oder Chat
  • Neu am Markt / noch keine große Historie

Aus diesen Stichpunkten lässt sich sehr gut erkennen, dass des einen Nachteil, des anderen Vorteil ist. Die Entscheidung, ob es eine klassische Hausbank oder das Fintech Unternehmen sein soll, fällt sich also in der Regel dadurch, welche Funktionen und Dienstleistungen benötigt werden und welcher Finanz “Lifestyle” am ehesten zutrifft.

Worauf sollte bei der Kontoführung geachtet werden?

Geschäftskonten sollten neben allen genannten Punkten auch dazu genutzt werden, möglichst sauber und übersichtlich zu wirtschaften. Aus diesem Grund ist die oben erwähnte Trennung von Privat und Geschäft sehr wichtig. Gerade für den Steuerberater bzw. die Steuerunterlagen entsteht so ein großer Vorteil, wenn alles transparent ersichtlich ist.

Um die Übersicht noch weiter zu verfeinern, können Unterkonten genutzt werden, um bestimmte Anteile des Geldeingangs zu separieren. Dazu zählen beispielsweise:

  • Rücklagen für das Unternehmen und Investitionen
  • Rücklagen für Steuern
  • Kapital, um es bei Bedarf in Bar abheben zu können
  • Gehaltskonten
  • Gewinnanteile
  • v.m.

Bei vielen Banken lassen sich Unterkonten mit wenigen Klicks im Onlinebanking Portal selbst anlegen. Sie erleichten die Verwaltung der Finanzen immens.

Häufige Fragen zum Geschäftskonto Vergleich

❓ Was ist ein Kontokorrentkredit?

Der Kontokorrentkredit, oder auch Dispokredit genannt, ist ein kurzfristig eingeräumter Kredit einer Bank. Er dient zur kurzfristigen Überbrückung von Engpässen. Ein Unternehmen wartet auf einen großen Zahlungseingang, muss aber gleichzeitig schon eigene Rechnungen überweisen. Der Kontokorrentkredit ist genau für diese Situation gedacht.

Die Kreditlinie wird von der Bank bestimmt bzw. vertraglich vereinbart. Verschiedene Kriterien entscheiden über die Höhe des Kreditrahmens:

  • Einkommen
  • Umsatz
  • Durchschnittlicher Geldeingang
  • Alter eines Unternehmens
  • Eventuell hinterlegte Sicherheiten

Wichtig zu wissen: Die Zinsen für einen Kontokorrentkredit sind deutlich höher, als für einen herkömmlichen Kredit und liegen oft im zweistelligen Bereich. Da Banken auch kurzfristig Geld auf dem Finanzmarkt aufnehmen und diese ebenfalls mit hohen Zinsen belegt sind, werden die Kosten an die Kunden weitergegeben.

? Bin ich gesetzlich verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen?

Grundsätzlich gibt es für Selbstständige keine gesetzliche Pflicht, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Buchungen, die zwar dem Geschäft gelten, aber über ein privates Girokonto getätigt wurden, werden vom Finanzamt nicht beanstandet. Trotzdem sollten private und geschäftliche beleghafte und beleglose Buchungen voneinander getrennt werden.

Anders sieht dies bei bestimmten Unternehmensformen bzw. Gesellschaften aus. Die gesetzliche Pflicht für die Eröffnung eines Geschäftskonto besteht bei:

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • UG (Unternehmergesellschaft)
  • AG (Aktiengesellschaft)
  • eG (eingetragene Genossenschaft)
  • KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien)
  • eV (eingetragener Verein)

Wichtig zu wissen: Die gesetzlichen Vorgaben bedeuten nicht, dass eine Bank die Nutzung eines Privatkontos im geschäftlichen Bereich duldet. Hier kommt es auf die Intensität der Nutzung und individuelle Absprachen an.

? Darf ein Geschäftskonto im Ausland eröffnet werden?

Immer mehr Unternehmen benötigen Geschäftskonten im Ausland. Entgegen der weitläufigen Meinung ist dies generell nicht verboten. Gehen wir von einem Unternehmen aus, welches Zweigniederlassungen in verschiedenen Ländern eröffnen möchte, so werden dort für eine saubere Buchhaltung eben auch Geschäftskonten benötigt. Der globale Handel braucht die entsprechenden Lösungen.

Leider ist dies nicht immer so einfach wie gewünscht, da viele Banken fordern, dass sich mindestens einer der Gesellschafter mit einem Wohnsitz im Inland befindet. Die Gründung einer GmbH im Inland mit einem Geschäftskonto im EU-Ausland ist trotzdem möglich. Die Einzahlung der Kapitaleinlage kann auf ein Auslandskonto erfolgen. Besonders Online Shops, die vom Inland aus in verschiedene Länder liefern, können ihre Finanztransaktionen durch vor Ort geführte Konten erleichtern.

Wichtig sind hier natürlich auch Aspekte wie Sicherheit und Kundenservice, die vorher über einen umfassenden Geschäftskonto Vergleich geprüft werden sollten.