Depot Vergleich

Wer mit Wertpapieren handeln oder darin investieren möchte, benötigt ein Depot. Ein Depot Vergleich ist der beste Einstieg, um die richtige Lösung zu finden. Obwohl die Deutschen im Vergleich zu anderen Nationen sich nach wie vor relativ wenig mit dem Aktienhandel beschäftigen, benötigt man auch für festverzinsliche Papiere ein Depot. Aktienfonds sind natürlich ein fester Bestandteil in den meisten Depots, aber nicht ganz so stark gewichtet. Daran haben auch Indexfonds, kurz ETFs, nichts geändert. Warum sollten Anleger Depots vergleichen?

Ordervolumen
Euro
Order pro Jahr
Order
Anteil Order über Internet
Durchschnittl. Depotvolumen
Euro
Ordervolumen: 1000 € / Order pro Jahr: 12 Order
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
0,00 €
Kosten
pro Order
0,00 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Direkt-Depot Flat-Fee Aktion
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
2,90 €
Kosten
pro Order
34,80 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Trader-Konto
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
3,95 €
Kosten
pro Order
47,40 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
3,95 €
Kosten
pro Order
47,40 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
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  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Depot Neukunden-Aktion
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
3,99 €
Kosten
pro Order
47,88 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Smartbroker
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
4,00 €
Kosten
pro Order
48,00 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
4,90 €
Kosten
pro Order
58,80 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Wertpapierdepot Neukunden-Aktion
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
4,95 €
Kosten
pro Order
59,40 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Livekonto
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
5,00 €
Kosten
pro Order
60,00 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
5,80 €
Kosten
pro Order
69,60 €
Kosten
Gesamt
Produkte
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Futures
  • CFDs
  • Forex
Besonderheiten
  • Musterdepot
  • Analysen zu Wertpapieren
  • Außerbörslicher Direkthandel
Börsen
  • Frankfurt
  • XETRA
  • USA / Kanada
  • Japan
  • Weltweit
Orderarten
  • Limit Orders
  • Stop Loss Order
  • Traling Stop Order
* Kosten pro Jahr, berechnet auf Basis der aktuellen Konditionen vom 25.09.2020. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
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Welche Arten von Depots gibt es?

Grundsätzlich müssen wir zwischen zwei Depotvarianten unterscheiden. Da gibt es zum einen das klassische Wertpapierdepot bei der Filialbank. Es zeichnet sich zum einen durch vergleichsweise hohe Kosten aus. Zum anderen gibt es dort auch den Wertpapierberater, der seine Kunden immer wieder kontaktiert. Sein Ziel ist es, im Depot Umschichtungen vorzunehmen, um damit Provisionen für die Bank zu generieren. Kunden mit größerem Vermögen werden von „Private Wealth“, der Vermögensverwaltung der Bank betreut. In beiden Fällen ist von objektiver Beratung kaum zu sprechen. Den Kunden werden Fonds und Zertifikate angepriesen, welche das Produktmanagement des Institutes an den Mann oder die Frau bringen will. Teilweise spielt den Bankmitarbeitern auch eine gewisse Erfahrungslosigkeit der Anleger in die Hände.

Ein Depot Vergleich offenbart neben den Preisen aber noch andere Dinge. Den Filialbankdepots stehen die Direktbanken und Onlinebroker gegenüber. Die Angebote sind hier breit gefächert und reichen vom einfachen Depotkonto für den ersten Vermögensaufbau bis hin zu Depots für Profis.

Online und Direktbank gewinnt gegen Filialbankdepots

Bereits ein Blick auf die Depotverwaltungsgebühren bei den Filialbanken wirft die Frage auf, weshalb Anleger dort überhaupt noch ein Depotkonto eröffnen. Aber das sind nicht die einzigen Gründe. Die Onlinedepots der Direktbanken zeichnen sich in erster Linie durch drei Dinge aus:

  • Sie sind deutlich preiswerter als ein Depotkonto bei einer Filialbank, in der Regel entfällt die Depotverwaltungsgebühr.
  • Der Anleger erhält keine sogenannte „Beratung“, aber:
  • Die Broker stellen umfassende tagesaktuell und objektive Informationen zur Verfügung.
  • Die Auswahl der Handelsplätze ist oft viel größer

Der letzte Punkt ermöglicht es einem Trader, sich selbst ein Bild vom Geschehen zu machen und anstelle einer Pseudoberatung eigene Entscheidungen zu treffen. Begleitet werden diese Informationen häufig von Tutorials in allen Formen, die einen Laien vom ersten ETF-Sparplan bis zum Daytrader hinführen – so er es möchte. Die Erfahrungslosigkeit, die klassische Bankkunden teilweise noch mitbringen, kann in kurzer Zeit zumindest in den Grundzügen ausgelöscht werden.

Wer Depots vergleichen möchte, sollte sich also in erster Linie darüber im Klaren sein, welche Intention er beim Anlegen verfolgt. Wer nur ein oder zwei ETF-Sparpläne sucht, oder nur ein kleines bisschen Aktienhandel betreiben will, kann die Kosten in den Vordergrund stellen. Wer wirklich aktiv traden möchte, sucht Anbieter mit bestmöglichen Informationsquellen, Echtzeitkursen und weltweiten Handelsplätzen. Provisionen rücken in den Hintergrund.

Worauf kommt es bei einem Depotkonto letztendlich an?

Wichtig ist die Zielsetzung des Anlegers. Für den klassischen Anleger, der eher passiv agiert und seine Papiere auch einmal ein paar Jahre im Aktiendepot  / Werpapierdepot hält, spielen bei einem Depot Vergleich folgende Punkte die übergeordnete Rolle:

  • Keine Depotverwaltungsgebühr
  • Große Auswahl an Sparplänen sowohl für ETFs als auch für klassische Fonds
  • Sparpläne möglichst ohne Kosten
  • Hoher Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei klassischen Fonds
  • Niedrige Orderkosten bei ETFs

Fortgeschrittenere Anleger, die öfter einmal eine Wertpapierposition dazu kaufen oder verkaufen, achten zu den oben genannten Punkten auch auf

  • Niedrige Transaktionskosten
  • Die Möglichkeit des außerbörslichen Handels
  • Anzahl ausländischer Handelsplätze
  • Umfassende Informationen zum Wirtschaftsgeschehen
  • Ausbildungsmöglichkeiten
  • Flat-Fees bei den Ordergebühren oder vom Handelsvolumen abhängige Rabatte

Wer wirklich aktiv, praktisch täglich, an den Börsen zugange ist, legt darüber hinaus Wert auf

  • Echtzeitkurse
  • Derivatehandel wie Futures oder Optionen
  • Möglichkeiten zum Handel mit CFDs und Währungen

Für die beiden letztgenannten Zielgruppen sind die mit dem Handel verbundenen Kosten zwar auch wichtig, spielen aber nicht die Hauptrolle.

Wie einfach ist es eigentlich, selbst zu traden?

Die einfachste Variante ist sicherlich, Aktien zu kaufen, im Aktiendepot oder Wertpapierdepot liegen lassen bis der Kurs steigt und dann wieder zu verkaufen. Anspruchsvoller wird es mit Handelsstrategien, die wiederum eine gewisse Kenntnis voraussetzen. Diese Kenntnisse vermitteln gute Onlinebroker in ihren Weiterbildungsmöglichkeiten.

Für den Einstieg wählen Anleger in der Regel Fonds. Dabei laufen ETFs den klassischen aktiv gemangten Fonds langsam den Rang ab. Der Hauptgrund liegt auch wieder bei den Kosten.

Ein aktiv gemanagter Fonds versucht besser als seine „Benchmark“, der Index, zu sein. Dafür bedarf es eines Fondsmanagers, der kauft und verkauft. Das wiederum kostet den Anleger Geld. Ein ETF dagegen bildet einfach den jeweiligen Index eins zu eins nach. Das Fondsmanagement muss nur aktiv werden, wenn es innerhalb des Index zu einer Veränderung kommt.

Für klassische Fonds berechnen die Banken und Broker häufig den sogenannten Ausgabeaufschlag. Die Filialbanken holen die üblichen fünf Prozent durch, Geld, das erst einmal verdient werden muss. Für einen ETF fallen nur die Ordergebühren an. Bei einem Volumen von 10.000 Euro kassiert die Filialbank 500 Euro Agio. Bei einem ETF über eine Direktbank kostet der Trade im Idealfall nichts.

Drei Anbieter in der Gegenüberstellung

Wir haben aus unserem Anbieteruniversum einmal drei Broker ausgewählt, um die Unterschiede aufzuzeigen.

Trade Republic

Trade Republic ist der mit Abstand billigste Broker. Kunden können hier ohne Depotverwaltungsgebühr und ohne Ordergebühren handeln. Nachteilig ist, dass die Anleger schon wissen müssen, was sie wollen. Weiterbildungsangebote finden sich bei Trade Republic nicht.

S-Broker

Vor dem Hintergrund, dass die Sparkassenorganisation in Deutschland größte Bankenorganisation ist, werfen wir einen Blick auf deren Onlinebroker. S-Broker verzichtet auch auf die Depotgebühren. Dafür berechnet der Anbieter Courtagen ab 8,99 Euro. Dem wiederum steht aber ein Rabattmodell ab 100 Trades im Aktiendepot pro Jahr gegenüber.

Mit kostenlosen Webinaren unterstützt S-Broker seine Kunden aktiv bei der Weiterbildung im Wertpapierhandel und bei der “richtigen” Ausgestaltung des Aktiendepots.

FlatEx

Bei FlatEx handelt es sich um eines der Urgesteine in der deutschen Brokerszene. Das Unternehmen wurde mehrfach zum Broker des Jahres gewählt. Eine Depotverwaltungsgebühr für das Depotkonto erhebt der Anbieter nicht. Sowohl Xetra- als auch außerbörslicher Handel sind für eine Flatrate pro Trade in Höhe von 5,90 Euro möglich – volumenunabhängig. ETF-Sparpläne werden für 1,50 Euro ausgeführt, ebenfalls losgelöst vom Anlagebetrag.

FlatEx war einer der ersten Anbieter in Deutschland, der eine eigene „Akademie“ für seine Kunden anbot. e-Books und Webinare helfen den Tradern, immer weiter in die Materie einzusteigen und sich im Wertpapierhandel zu verbessern.

Diese kurze Gegenüberstellung zeigt bereits, dass Handel vollkommen kostenlos möglich ist, dafür aber auch keinerlei Zusatzleistungen geboten werden. Wer ein umfassendes Angebot für das Traden und das Lernen möchte, muss im Umkehrschluss mit Ordergebühren rechnen. Im Vergleich zu den Gebühren bei den Filialbanken fallend diese jedoch fast marginal aus – und Weiterbildung gibt es dort auch nicht.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den Brokern?

Zum einen sind es die unterschiedlichen Modelle der Ordergebühren. Einige Broker berechnen feste Sätze, andere kalkulieren nach wie vor mit prozentual vom Volumen abhängigen Courtagen.

Bei klassischen Fonds spielt der Rabatt auf den Ausgabeaufschlag eine Rolle. Die Größe des Fondsuniversums, sprich, die Zahl der angebotenen Fonds, ist für Fondssparer auch entscheidend. Wie viele Sparpläne gibt es, was kostet die monatliche Ausführung?

Der außerbörsliche Handel wird immer populärer. Wie viele Handelspartner bietet der Broker dafür an? Gibt es regelmäßige Aktionen für Flat-Fee-Trading?

Bekomme ich Rabatte, wenn ich eine Mindestanzahl von Trades im Monat oder im Jahr mache und wie sieht es mit Echtzeitkursen aus? An welchen Auslandsbörsen ist der Handel möglich?

In allen diesen Punkten unterscheiden sich die Broker voneinander. Wir möchten an dieser Stelle daher noch einmal betonen, dass sich Anleger vor einem Depot Vergleich darüber klar sein sollten, welche Ziele sie verfolgen. Natürlich kann man jederzeit bei einer geänderten Zielsetzung das Depot kostenlos wechseln. Bei einer gründlichen Planung, auch durch Depot vergleichen, lässt sich dieser Aufwand aber vermeiden.

Wie eröffne ich ein Depot?

Der Depot Vergleich ist abgeschlossen, der geeignete Anbieter gefunden. Und jetzt? Bei jedem Broker findet sich der Button „Depot eröffnen“. Mit einem Klick startet die Antragsroutine. Es folgen die Fragen zur Person und nach einer möglichen Besteuerung im Ausland. Der Anleger muss auch Fragen zu seinem bisherigen Handelsverhalten und seinen Marktkenntnissen beantworten. In der Regel ist der Eröffnungsprozess in wenigen Minuten durchlaufen. Einige Broker blenden permanent eine Telefonnummer für mögliche Rückfragen ein.

Die Identitätsprüfung erfolgt im Rahmen des VideoIdent-Verfahrens. Dafür benötigt der Anleger

  • Einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit Wohnsitzbestätigung
  • Einen Computer mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher
  • Ein Smartphone

Am Ende der Legitimation sendet ihm der Mitarbeiter eine TAN auf das Smartphone. Mit der Eingabe am PC bestätigt der Kunde den Abschluss der Prüfung.

Wie einfach ist ein Depotwechsel?

Der Depotumzug ist für den Kunden mit keinerlei Aufwand verbunden. Er beauftragt den neuen Broker im Rahmen der Anmeldung, die Papiere vom bisherigen Anbieter einzuziehen. Parallel dazu muss er allerdings sein bisheriges Depot kündigen.

Für den Depotwechsel fallen keinerlei Kosten an, da es sich um ein „bankübliches Geschäft“ handelt, das mit den sonstigen Gebühren abgegolten ist. Die Dauer des Depotwechsels kann allerdings bis zu zwei Wochen betragen. In dieser Zeit ist ein Handel mit den Papieren, die bereits im Depot liegen, nicht möglich.

Wie funktioniert ein Depot Vergleich?

Um sich einen ersten Überblick über die möglichen Kosten zu verschaffen, genügen vier Eingaben:

  • Anzahl der Trades pro Jahr
  • Durchschnittliches Ordervolumen
  • Durchschnittliches Depotvolumen
  • Anzahl der Onlinetrades

Das durchschnittliche Depotvolumen ist bei den Brokern wichtig, die noch eine Depotverwaltungsgebühr berechnen.

Der erste Überblick zeigt auch eventuelle Besonderheiten, beispielsweise bei der ING der Hinweis auf die Flat-Fee Aktion.

Über den Button „zu Anbieter“ kommt man dann auf die Detailseite. Wie ersichtlich, ist ein Depot Vergleich alles andere als Hexenwerk. Wer Depots vergleichen möchte, sollte sich einfach einmal ein paar Minuten Zeit nehmen und sich durch die Anbieter durchklicken.

Wie setzen sich die Kosten für ein Depot genau zusammen?

Unser Schaubild macht deutlich, dass diese Anbieter auf eine Depotverwaltungsgebühr verzichten. Dies ist nicht grundsätzlich der Fall. Weitere Kostenpositionen sind

  • Ordergebühren
  • Gebühren des jeweiligen Börsenplatzes (kein Einfluss des Brokers)
  • Maklercourtage (kein Einfluss des Brokers)
  • Mögliche Gebühren für Echtzeitkurse
  • Ausgabeaufschläge bei klassischen Fonds
  • Mögliche Nebenkosten (Spreads) bei CFD und Forex

Dabei handelt es sich um die Standardkosten. Dazu kommen im Individualfall noch Gebühren für telefonische Orders, Nachforschungsaufträge, Lastschriftrückgaben – Dinge, die eigentlich nichts mit dem Handel an sich zu tun haben.

Bei einem Depot Vergleich stehen an erster Stelle Depotverwaltungsgebühr und Orderkosten.

Häufig gestellte Fragen

🤞 Was sind die Risiken eines Depots?

Aktienkurse fallen und steigen. Wer an der Börse investiert, muss damit rechnen, dass er auch einmal buchhalterische Verluste macht und dann ein wenig Geduld braucht, bis die Kurse wieder im Plus sind. Investments in Aktien sollten nur mit dem Geld erfolgen, das nicht an einem bestimmten Datum für feststehende Ausgaben benötigt werden wird. Langfristige Betrachtungen zeigen, dass die Börsen trotz aller Rückschläge nur einen Weg kennen – nach oben.

🧒 Gibt es Depots, die besonders gut für Anfänger geeignet sind?

Diese Frage lässt sich unter zwei Aspekten beantworten. Ja, es gibt Aktiendepots, die besonders günstig sind und im Gegenzug kein anspruchsvolles Traden ermöglichen. Diese Depots beschränken sich auf das einfache Kaufen von Fonds oder Aktien, das Liegenlassen im Depot, praktisch für den Vermögensaufbau.

Andere Depots, die besonders für Anfänger geeignet sind, bieten umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit werden aus interessierten Anfängern im Laufe der Zeit gut informierte Amateure oder auch Börsenprofis.

🇺🇸 Wieso kann man manche US-Aktien nicht kaufen?

Nicht alle Aktien kann man überall auf der Welt kaufen. Sie sind nur an bestimmten Handelsplätzen erhältlich, beispielsweise nur in den USA. Wer ein starkes Interesse an ausländischen Aktien, beispielsweise US-Aktien hat, sollte beim Depotvergleich darauf achten, dass der Anbieter den Handel auch an Auslandsbörsen ermöglicht.

❓ Kann man bei einem Broker auch Bitcoin handeln?

Dies ist möglich, sofern der Broker den Handel mit Forex, mit Fremdwährungen, zulässt. Der Depotvergleich zeigt auf der jeweiligen Seite, ob der Broker dies anbietet.