Was sind FinTechs?

oliverschoch Oliver Schoch Veröffentlicht am: 6. Dezember 2021 Letztes Update: 7. Dezember 2021 Lesezeit: 9 Minuten
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Abkürzung FinTech steht für Finanztechnologie und bezeichnet Unternehmen, die moderne Technologien in der Sparte der Finanzdienstleistungen regulatorisch einsetzen.
  • FinTechs gibt es mittlerweile seit rund 20 Jahren und die entsprechenden Unternehmen sind in verschiedenen Bereichen der Finanz- und Versicherungsbranche tätig
  • In Deutschland gibt es aktuell schätzungsweise über 400 Unternehmen, die in den Bereich der FinTechs fallen
  • Wichtig zu beachten sind die Unterschiede zwischen FinTechs und klassischen Banken
  • Zu den großen Vorteilen der FinTechs zählen unter anderem die modernen Techniken, geringere Kosten für die Kund:innen und eine schnelle Abwicklung

Sicherlich hast auch du schon einmal den Begriff FinTech gehört, der momentan im Finanzbereich in aller Munde ist. Es handelt dabei um moderne und oft junge Unternehmen, deren Hauptgeschäftstätigkeit im Bereich der Finanztechnologie angesiedelt ist.

In unserem Beitrag gehen wir darauf ein, worum es sich bei FinTechs im Detail handelt. Ferner erläutern wir dir, wie FinTechs funktionieren und welche Arten am Markt existieren. Darüber hinaus erfährst du, worin sich FinTechs von klassischen Banken unterscheiden und durch welche Vor- sowie Nachteile sich die Unternehmen aus dem Bereich der Finanztechnologie auszeichnen.

FinTechs – eine Definition

FinTech ist eine begriffliche Abkürzung für Finanztechnologie. Daher werden solche Unternehmen als FinTechs bezeichnet, die Finanzprodukte oder Finanzdienstleistungen im Angebot haben. Kennzeichnend ist vor allem, dass die Unternehmen moderne Technologien einsetzen und im Finanzsektor tätig sind. Es handelt sich bei FinTechs um einen Sammelbegriff für verschiedene Sparten, wobei sämtliche Anbieter:innen jedoch im Finanzbereich aktiv sind.

Ein wesentliches Merkmal der FinTechs besteht darin, dass zwar auf der einen Seite – wie bei klassischen Banken – in der Regel Finanzprodukte oder Finanzdienstleistungen angeboten werden. Auf der anderen Seite gibt es ein weiteres Hauptfeld der Geschäftspolitik, nämlich dass zu diesem Zweck modernste Techniken eingesetzt werden. Häufig basiert das Angebot der FinTechs sogar auf dieser Technik, ohne die zum Beispiel die entsprechenden Finanzdienstleister am Markt gar nicht etabliert werden könnten.

Kund:innen profitieren bei den FinTechs insbesondere von einer höheren Effizienz, geringeren Kosten und einer schnelleren Abwicklung. Auf die einzelnen Vorteile der FinTechs – gerade für die Endkund:innen – gehen wir im späteren Verlauf unseres Beitrages näher ein.

Historie: Seit wann gibt es FinTechs?

Die ersten FinTech-Unternehmen stammen aus den Jahren rund um die Jahrtausendwende. Die Entwicklung der FinTechs begann Anfang des neuen Jahrtausends. So richtig in Fahrt kam die FinTech-Branche allerdings erst nach Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 / 2009. Zu dieser Zeit entwickelten Unternehmen zunehmend alternative Strategien zu klassischen Banken, was bei zahlreichen Endkund:innen aufgrund des verlorenen Vertrauens wegen der Finanzkrise gut ankam.

Darüber hinaus trug ebenfalls die rasante, technische Entwicklung gegen Ende der 2000er Jahre dazu bei, dass die Technik immer öfter in Verbindung mit Finanzdienstleistungen eingesetzt werden konnte. Darüber war es ebenso die stetige Weiterentwicklung von Apps, die dafür sorgte, dass es immer mehr StartUps im Bereich der FinTechs gab und auch heute noch gibt. Manche FinTech-Unternehmen stellen ihr Angebot mittlerweile sogar ausschließlich per App zur Verfügung, sodass es dort gar keine klassischen Vertriebskanäle mehr gibt.

Wie funktioniert ein FinTech?

FinTech-Unternehmen haben eine grundlegende Voraussetzung für die Durchführung ihres Geschäftsbetriebes, nämlich die Verwendung (neuer) Technologien. Diese dienen vor allem dazu, Transaktionen im Finanzbereich zu beschleunigen und zu vereinfachen. Daher profitieren bei vielen FinTechs die Kund:innen, angefangen von Privatkund:innen bis zu Geschäftskund:innen und Unternehmen. Immer öfter kommen im FinTech-Bereich auch die künstliche Intelligenz und die Blockchain-Technologie zum Einsatz, die dir vielleicht in erster Linie im Zusammenhang mit dem an Kryptobörsen handelbaren Bitcoin ein Begriff ist.

Ein weiterer Teil der Funktionsweise von FinTech-Unternehmen ist es, dass Kund:innen meistens rund um die Uhr auf das Angebot zurückgreifen können. Überweisungen können auch nachts getätigt werden, Depotumschichtungen sind möglich oder die Aufnahme von Krediten über das Internet dauert bis zur Gutschrift der Darlehenssumme nur 24 Stunden. Zudem funktionieren FinTechs – bis auf wenige Ausnahmen – ohne Geschäftsstellennetz, sodass Kund:innen sich nicht an bestimmte Öffnungszeiten halten müssen.

Zusammengefasst sind es im Wesentlichen die folgenden Eigenschaften, die zur Funktionsweise der FinTechs beitragen:

  • Moderne Technologien im Einsatz
  • Finanztransaktionen beschleunigen und vereinfachen
  • Einsatz von KI (Künstliche Intelligenz)
  • Nutzung der Blockchain-Technologie
  • Data-Science, unter anderem für eine erhöhte Sicherheit
  • Flexibilität für Endkund:innen
  • Keine traditionellen Geschäftsstellen

Vorkommen: Welche Arten von FinTechs es am Markt gibt

Da die Finanzbranche ein weites Feld ist, sind nicht alle FinTechs in derselben Sparte aktiv. Aus dem Grund gibt es unterschiedliche Arten und Vorkommen der Finanztechnologie-Unternehmen. Je nach Literatur gibt es unterschiedliche Einteilungen der FinTechs, zum Beispiel in die folgenden Gruppen:

  1. Banken, Broker und Versicherungsgesellschaften als Anbieter:innen
  2. Fachlicher Anwendungsbereich, beispielsweise Kapitalanlagen und Vermögensaufbau
  3. Anwendungen im Bereich Lending und Banking
  4. Community-Banking im C2C-Bereich
  5. Kooperation mit klassischen Finanzdienstleistern wie Banken und Versicherern

FinTechs können also eigenständige Unternehmen als Anbieter:innen von Bankprodukten sein und somit spezielle Finanzprodukte offerieren. Dazu gehören insbesondere Online-Banken mit einem Girokonto, Online-Broker mit Depots, Versicherungen oder auch Robo-Advisor als Online-Vermögensverwalter. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche FinTechs, die in die Kategorie Finanzdienstleistungen fallen. In dem Fall stellt das Unternehmen zum Beispiel Softwarelösungen in bestimmten Segmenten bereit, die wiederum von klassischen Finanzdienstleistern genutzt werden können. Dabei begrenzen die meisten FinTechs ihre Geschäftstätigkeit auf einzelne Sparten, zum Beispiel auf den Zahlungsverkehr, Finanzierungen oder die Vermögensanlage.

Darüber hinaus werden oft eigene Plattformen geschafften, die anschließend andere B2B- oder B2C-Kund:innen nutzen können. Hier sind FinTechs dann oft als eine Art Vermittler oder Abwickler tätig, wie zum Beispiel beim Crowdinvesting. Mitunter werden ebenfalls eigene Produkte am Markt angeboten, wie zum Beispiel Kreditkarten.

Hinweis

FinTechs findest du heutzutage in nahezu allen Sparten des Finanzsektors. Manchmal ist die Grenze fließend, ob ein Unternehmen in die Gruppe der FinTechs oder der klassischen Anbieter:innen fällt. Besonders viele Finanztechnologie Unternehmen finden sich heutzutage beim Online-Banking, also im Bereich Zahlungsverkehr.

Zahlen, Daten und Fakten zu FinTechs

Bei FinTech-Unternehmen handelt es sich nicht nur um einen vorübergehenden Trend, sondern nach Ansicht der meisten Expert:innen um eine Branche, die auch in den nächsten Jahren und eventuell Jahrzehnten immer weiter wachsen wird. Daher gibt es eine Reihe interessanter Zahlen, Daten und Fakten zu Unternehmen aus der Branche der Finanztechnologie. Dazu gehört zum Beispiel, dass Untersuchungen zufolge momentan alleine in Deutschland mehr als 400 FinTechs am Markt existieren – und es kommen jährlich viele neue Firmen dazu. Die meisten in Deutschland ansässigen FinTechs sind aktuell in einer der folgenden Städte beheimatet:

  • Berlin
  • Hamburg
  • München
  • Frankfurt

Daran zeigt sich, dass die FinTechs in der Regel die Metropolen des Landes als Standorte bevorzugen, auch wenn sie meistens ausschließlich online agieren. Zu den weiteren interessanten Daten und Fakten zählt, wie hoch momentan das Transaktionsvolumen nach verschiedenen Segmenten geordnet ist, in denen FinTech-Unternehmen aktiv sind. Hier zeigt sich zum Beispiel im Jahre 2021 die folgende Aufteilung:

  • Digital Payments: ca. 165.000 Millionen Euro
  • Neobanking: ca. 43.000 Millionen Euro
  • Digitale Investments: ca. 137 Millionen Euro

Daran zeigt sich, dass die mit Abstand größten Transaktionsvolumen im Bereich Digital Payment, also beim Zahlungsverkehr, zu finden sind. Bereits mit weitem Abstand finden sich die Transaktionsvolumen im Bereich Neobanking und beim Digital Investment.

Zu den ebenfalls interessanten Daten und Fakten gehört, in welchen Bereichen FinTech-Unternehmen im Hinblick auf die Kund:innen und deren Struktur aktiv sind. Hier gibt es 2021 die nachfolgende Aufteilung:

  • 66,4 % B2B
  • 31,4 % B2G
  • 2,2 % B2C

Lediglich etwas mehr als zwei Prozent der FinTech-Unternehmen konzentrieren sich demzufolge auf Privatkund:innen als Segment. Der mit Abstand größte Teil der Finanztechnologie Firmen ist hingegen im B2B-Bereich tätig, spricht also Geschäftskund:innen an. Ebenfalls stark vertreten ist der B2G-Bereich, also Business-to-Government (Staat).

Unterschiede zwischen FinTechs und klassischen Banken

Vielleicht bist du nicht tief im Thema FinTechs beheimatet und fragst dich daher, worin eigentlich der Unterschied der Unternehmen aus dem Bereich Finanztechnologie zu klassischen Banken besteht. Immerhin bieten oft beide Seiten Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen für Kunden an. Dennoch gibt es eine Reihe von Merkmalen, durch die sich FinTechs von klassischen Banken und sonstigen Finanzdienstleistern unterscheiden lassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass FinTechs fast immer modernste Technologie einsetzen, während die IT- und Computersysteme bei klassischen Banken nicht selten weniger auf dem modernen Stand der Technik sind.

Darüber hinaus nutzen zahlreiche FinTechs eine vereinfachte Buchhaltung als Angebot, was dann in den Bereich der Finanzdienstleistungen und Softwarelösungen fällt. Gleiches gilt für Applikationen auf dem Smartphone oder dem Tablet, denn zahlreiche FinTechs haben eine eigene App entwickelt. Bei Banken hingegen dienen Applikationen meistens lediglich als Ergänzung zum eigenen Angebot, während die Hauptnutzung für Kund:innen jedoch entweder in der Geschäftsstelle vor Ort oder über die Webseite zur Verfügung steht.

Aufgrund der Tatsache, dass FinTechs selten Geschäftsstellen haben und demzufolge kein teures Filialnetz in Anspruch nehmen, können die entsprechenden Angebote günstiger gemacht werden. Dazu trägt unter anderem auch die moderne Technik bei, die viele Abläufe und Prozesse effizienter gestaltet. Daher sind mit denen klassischer Banken vergleichbare Angebote zahlreicher FinTech-Unternehmen für Endkund:innen günstiger.

Einen Vorteil haben zahlreiche FinTechs nicht zuletzt in der Geschwindigkeit der Abwicklung und Verarbeitung. Dies gilt sowohl für interne als auch externe Prozesse. So können Kund:innen bei einigen FinTechs zum Beispiel per App innerhalb weniger Minuten ein Girokonto eröffnen, was selbst bei Online-Banken manchmal mehrere Tage in Anspruch nimmt.

Vor- und Nachteile von FinTechs

Wie bei allen Finanzdienstleistern gibt es auch bei FinTechs auf der einen Seite Vorteile, aber auf der anderen Seite ebenfalls einige Nachteile zu beachten. Die meisten Vorteile der FinTech-Unternehmen haben wir im Beitrag bereits angesprochen, möchten diese allerdings noch einmal in der folgenden Übersicht darstellen:

  • Moderne Technologien kommen zum Einsatz
  • Hohe Effizienz für Anbieter:innen und Kund:innen
  • Geringe Kosten für Anbieter:innen und Kund:innen
  • Verzicht auf kostspielige Filialen
  • Schnelle Weiterentwicklung der App oder sonstigen Angebote möglich
  • Nahezu jede Kundengruppe wird angesprochen
  • Schnelle Abwicklung und Verarbeitung
  • Immer breitere Angebote

In erster Linie punkten FinTechs oft vor allem mit geringen Gebühren, beispielsweise im Bereich des Zahlungsverkehrs. Darüber hinaus sind die Anbieter:innen häufig rund um die Uhr erreichbar, während du dich bei klassischen Banken an die Öffnungszeiten halten muss. Schnelligkeit bei der Abwicklung ist sicherlich ebenfalls ein Pluspunkt, den Kund:innen zunehmend bei FinTechs für sich entdecken.

Neben den genannten Vorteilen existieren bei FinTechs ebenso einige Nachteile, die du als Kund:in kennen solltest. Ein wesentlicher Nachteil kann darin bestehen, dass es bei FinTech-Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen und Services selten Einzelfallentscheidungen gibt. Das wiederum ist auf die zunehmende Automatisierung der Geschäftsprozesse zurückzuführen, sodass faktisch für alle Kund:innen die gleichen Konditionen und Bedingungen gelten. Im Einzelfall kann das durchaus ein Nachteil sein, während zum Beispiel klassische Banken mit den entsprechenden Mitarbeiter:innen auch abseits der Standards Entscheidungen treffen können.

Ein zweiter Nachteil der FinTechs kann darin bestehen, dass es kaum noch persönlichen Kontakt zwischen Anbieter:innen und Kund:innen gibt. Das wiederum kann unter Umständen zu einer weiteren Vereinsamung und Ausgrenzung der Personen führen, die vielleicht früher noch ein Gespräch mit den Bankmitarbeiter:innen geführt haben. Allerdings handelt es sich dabei um eine gesellschaftliche Auswirkung der modernen Zeit und weniger um einen speziellen Nachteil der FinTech-Unternehmen. Verstärkt wird dieser Trend allerdings trotzdem, sodass manchmal diese Kritik geäußert wird.

Fragen und unsere Antworten zum Thema FinTechs

Ist PayPal ein FinTech?

Bei manchen Unternehmen ist es nicht ganz eindeutig, ob es sich um ein FinTech handelt oder nicht. PayPal zum Beispiel ist ein Grenzfall, obwohl die meisten Expert:innen überzeugt sind, dass das Unternehmen in den Bereich der FinTechs fällt. Immerhin bietet PayPal moderne Zahlungsverkehrslösungen online an, auch wenn die Firma schon vor Beginn des neuen Jahrtausends im Jahre 1998 gegründet wurde.

Wird es in Zukunft keine Bankfilialen mehr geben?

Tatsächlich gibt es schon seit Jahren einen Trend, dass immer mehr Banken zahlreiche Geschäftsstellen schließen. Trotzdem sind sich die Expert:innen relativ einig, dass es auch in 10 oder 20 Jahren noch – wenn auch deutlich weniger – Geschäftsstellen der klassischen Kreditinstitute geben wird. Allerdings wird sich deren Anzahl immer weiter reduzieren, da immer mehr Bankgeschäfte online getätigt werden können. Dies gilt selbst für den intensiveren Bereich der Vermögensberatung, denn hier übernehmen die sogenannten Robo-Advisors als klassische FinTech-Unternehmen immer mehr Marktanteile.

Können Banken und FinTechs Partnerschaften zum beiderseitigen Vorteil entwickeln?

Das ist nicht nur eine Frage von können, sondern wird in der Praxis bereits seit Jahren praktiziert. Dort gibt es eine Reihe von Partnerschaften, wo zum Beispiel klassische Banken mit einem Robo-Advisor kooperieren, um so eine Online-Vermögensverwaltung anbieten zu können. Darüber hinaus offerieren zahlreiche FinTechs gezielt Finanzlösungen in Form einer Software, die wiederum anderen Marktakteuren wie Banken angeboten wird. Klassische Banken und FinTechs sind also keineswegs nur Konkurrenten, sondern können durch eine Kooperation Marktanteile gewinnen und die Effizienz steigern.

Ich möchte gerne in der Finanzbranche arbeiten. Sollte ich mich daher nach den Anforderungen von FinTechs richten oder die der klassischen Bank?

Tatsächlich ist es heutzutage für Arbeitnehmer:innen aussichtsreicher, sich bei einem Unternehmen aus der FinTech-Branche als bei einer klassischen Bank zu bewerben. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass FinTechs ein echter Wachstumsmarkt sind und es immer mehr StartUps in diesem Bereich gibt, die Mitarbeiter:innen suchen. Banken hingegen bauen tendenziell zunehmend Personal ab, was unter anderem auf die Schließung der Geschäftsstellen zurückzuführen ist. 

Demzufolge ist die Chance auf eine langfristige Anstellung bei manchen FinTechs definitiv höher als bei klassischen Banken. Auf der anderen Seite solltest du jedoch bedenken, dass es sich bei Unternehmen aus der Sparte Finanztechnologie oft um StartUps handelt, die nicht selten die ersten Jahre am Markt nicht überstehen. Bei klassischen Banken hingegen hast du oft ein geringeres Risiko, deinen Job nach wenigen Jahren wieder zu verlieren.

Oliver Schoch

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Als gelernter Bankkaufmann habe ich mich 2008 als Finanz-Journalist selbstständig gemacht. Seitdem verfasse ich nun in Vollzeit als Freiberufler nahezu ausnahmslos Beiträge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen, wie Börse, Aktien, Geldanlage, Vermögensaufbau, Versicherungen und Finanzierungen. Zu meinem Repertoire zählen u.a. Ratgeber, Fachtexte, News, Blogbeiträge und eBooks.