Deutsche Dividenden Aktien

Feda Mecan Feda Mecan Veröffentlicht am: 30. März 2022 Letztes Update: 23. März 2022 Lesezeit: 14 Minuten
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Deutsche Dividenden Aktien sind eine gute Sicherheit im Portfolio. Einerseits können Gewinne recht fix eingeplant werden. Andererseits sind die Unternehmen bekannt und erwecken beim Anleger Vertrauen. Freilich sind die Dividendenrendite und die Ausschüttung wichtig. Doch sollten Investoren ebenso die Hauptversammlung und die Entwicklung im Geschäftsjahr berücksichtigen. Alles was es über Dividenden-Titel im DAX zu wissen gibt, wollen wir nachfolgend erklären.

Wichtige Fakten zu deutschen Dividenden Aktien:

  • Was ist eine Dividende? Hierbei werden die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Als Anerkennung ihres Investments erhalten sie eine prozentuale Ausschüttung, die sich auf den Gewinn der Firma bezieht.
  • Für Titel im DAX ist es üblich, dass die Dividende einmal jährlich (vollständig) überwiesen wird. Dies geschieht für gewöhnlich innerhalb weniger Tage nach den Hauptversammlungen. Somit gibt es keinen fixen Termin.
  • Der Aktionär kauft einen Unternehmensanteil und überlässt dem Unternehmen damit sein Geld. Dieses investiert die Firma und erzielt einen Gewinn. Über die Dividende sind Anleger im Laufe des Jahres an diesem Gewinn beteiligt.
  • Die Höhe der Dividende ist je nach Titel unterschiedlich. Dividendenzahler versuchen eine gewisse Konstanz zu erreichen. Doch während schlechte Geschäftsjahre die Bilanz und auch die Dividende drücken, können gute Geschäftsjahre für steigende Zahlungen sorgen.
  • Je nach Jahr lassen sich mit Fonds und ETFs eventuell höhere Renditen erzielen. Doch Dividenden haben den Vorteil sehr konstant zu sein. Sie gelten daher als sichere und gewinnbringende Alternative.

Disclaimer: Bei den nachfolgend aufgeführten Informationen handelt es sich um keine Anlageempfehlung. Sie dienen lediglich zu Informationszwecken und geben keine Auskunft über zukünftige Entwicklungen oder Renditen. Daher übernimmt Onlinebanken.com keinerlei Gewährleistung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen.

Dividende der DAX-Unternehmen

Bis zum Jahr 2019, bevor sich die Corona-Krise auf die Wirtschaft niedergeschlagen hatte, gab es in Deutschland jährlich Dividendenrekorde. So wurden im Jahr 2019 in Addition 38,5 Mrd. Euro an die Anteilseigner ausgezahlt. Diese Summe kam ausschließlich durch die damals 30 DAX-Konzerne zustande. Nehmen wir den MDAX und SDAX dazu, könnten wir sogar von 53 Mrd. Euro (160 Unternehmen) reden. Doch allein die 30 DAX-Firmen erzielten bei der Rendite ein Plus in Höhe von 5,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Bis ins Frühjahr 2020 war die Prognose der Dividendenrenditen in Deutschland noch rosig. Dann kam Corona.

Die Pandemie traf nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt. Sie führte uns vor Augen, wie vernetzt die Wirtschaft ist. Aktienkurse fielen (und stiegen später wieder). Manche Branchen waren jedoch nachhaltig getroffen. Diesbezüglich sind insbesondere Hotel-, Transport- und Reiseunternehmen zu nennen. Viele Firmen strichen die Dividende. Andere Unternehmen kürzten die Ausschüttung. Dennoch fiel der Rückgang weniger schlimm aus als befürchtet. Auch 2020 fand noch eine Ausschüttung von 34,1 Mrd. Euro statt. Zum Jahr 2021 gab es eine Konsolidierung auf 34,3 Mrd. Euro.

Die Prognose der DAX-Ausschüttung für 2022 ist positiv. Dies liegt nicht nur am Anstieg der dort gelisteten Unternehmen (von 30 auf 40 Stück). Ersparnisse der Verbraucher können Geld in die Kassen spülen. Umgekehrt schlägt die Inflation zu. Daher sind einige deutsche Dividenden Aktien mit ihrer Ausschüttungspolitik noch vorsichtig.

Dividenden sind für viele Anleger ein wichtiges Kriterium

Der Wunsch nach Rendite ist groß. Wer in Einzelaktien investiert, der spekuliert meist auf einen Kursgewinn. Doch ist es häufig unmöglich abzuschätzen, wohin die Reise geht. Anders sieht es bei deutschen Dividenden Aktien aus. Freilich lässt sich die Höhe der Dividendenzahlung ebenfalls nicht zu 100% exakt vorhersagen. Dennoch können Anleger auf die vergangenen Jahre schauen. Welche Dividendenzahlung es in der Vergangenheit gegeben hat, ist ein wichtiges Kriterium. Denn in wirtschaftlich stabilen Zeiten wird dieser Wert kaum großartig sinken.

Tipp: Dividendenrenditen bedeuten nicht, dass Anleger nicht ebenfalls noch von steigenden Kursen profitieren können. Wer seine Wertpapiere geschickt auswählt, der schlägt hier zwei Fliegen mit einer Klappe – Dividenden und Kursgewinne!

Anleger investieren gerne in Dividenden-Titel. Denn der Aktienkurs spielt für die jährliche Ausschüttung eine untergeordnete Rolle. Wer professionell investiert, der schaut lieber auf Gewinne des Unternehmens. Denn diese sind nicht nur für die Dividenden, sondern bestenfalls auch für den Auf- und Abstieg von einem Wertpapier von Bedeutung. Eine vereinfachte Rechnung macht relativ deutlich, warum viele Investoren auf Dividenden-Werte setzen. Angenommen es gibt eine durchschnittliche Dividende von 3 Prozent. Dann bekommt der Anleger bei einer Investition von 100.000 Euro eine Rendite von 3.000 Euro im Jahr.

Vor- und Nachteile

Es ist ein schönes Gefühl, regelmäßig Gutschriften auf das Depot zu bekommen. Dies ist jedoch nur einer von diversen Pluspunkten. Um unseren Lesern eine Übersicht zu verschaffen, haben wir alle Pro-Argumente für Dividenden-Titel einmal aufgeführt.

Vorteile von Dividenden Aktien

  • Regelmäßige und garantierte Einkünfte: Immer kurz nach der Jahreshauptversammlung erfolgt die Gutschrift auf dem Konto des Anlegers.
  • Zeitlich unkritische Anlagestrategie: Da deutsche Dividenden-Aktien einmal jährlich für eine Gutschrift sorgen, ist die Anlagestrategie zeitlich nicht kritisch. Wer der Rendite wegen zuschlägt, der hofft nicht auf schnelle Spekulationsgewinne, sondern auf einen langfristigen Ertrag.
  • Gewinne ohne Aktienverkäufe: Das Konzept setzt größtenteils auf eine Buy-and-Hold-Strategie. Aktientitel werden gehalten, solange sie konstant eine Rendite einbringen.
  • Generiere ein passives Einkommen: Wer es schafft 200.000 Euro in Dividenden-Aktien anzulegen und dabei 3% Rendite zu kassieren, der erhält jährlich 6.000 Euro als Gutschrift. Damit lässt sich beispielsweise zwei bis drei Monate im Jahr freinehmen.
  • Dividende ist nicht an Aktienkurs gebunden: Das nervenzehrende Auf und Ab an der Börse braucht den Dividenden-Strategen nicht zu kümmern. Denn die Höhe der Rendite ist nicht vom Aktienkurs abhängig.
  • Kein Stress mit dem Finanzamt: Wer eine Dividende erzielen will, der kann bis zu 800 Euro steuerfrei einsacken. Erst darüber hinaus werden Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag fällig.

Nachteile von Dividenden Aktien:

  • Steuerabschlag greift bei Auszahlung: Wenn es zur Ausschüttung der Dividende kommt, so findet diese sogleich mit Abschlag der Kapitalertragssteuer statt. Über den Freibetrag auf Kapitalertragssteuern wird diese Last nur geringfügig gemindert.
  • Dividenden beeinflussen den Aktienkurs: Natürlich ist es einfach daher gesagt, dass Kursgewinne neben den Dividenden ebenfalls möglich sind. Doch Dividenden-Auszahlungen reduzieren den Unternehmensgewinn und somit langfristig auch den Kurs.
  • Keine garantierte Ausschüttung: Zwar gibt eine Analyse der letzten Jahre Aufschluss in welcher Höhe und Häufigkeit Firmen Dividendenzahlungen vorgenommen haben, doch gibt es darauf eben keine Garantie.
  • Verzicht auf Power-Titel: Wer auf Dividenden setzt, setzt häufig auf Firmen, die sich im Krebsgang (Seitwärts) bewegen. Aufstrebende oder nach den Sternen greifende Unternehmen, wie Tesla, Amazon oder Facebook, sind davon meist ausgeschlossen. Große Gewinnmitnahmen sind daher über eine Dividenden-Strategie nicht zu realisieren.
Aufgepasst! Für die Dividenden-Strategie spricht ein relativ planbares Einkommen, verteilt über das Jahr. Allerdings entgehen Anlegern damit meist die Wertpapiere, welche die größte Wertsteigerung erfahren.

Wie finde ich deutsche Dividenden Aktien?

Tabellarische Übersichten gibt es zuhauf. Der deutsche Dividenden-Kalender gibt ebenfalls über Titel Aufschluss, die eine Rendite an Wertpapier-Halter ausschütten. Bisweilen planen Aktionäre über den besagten Kalender sogar insoweit voraus, dass sie monatliche Einnahmen verzeichnen. Denn nicht jedes Unternehmen zahlt die Dividende am exakt gleichen Stichtag aus. Ausschüttungen können, bei cleverer Auswahl der Aktien, über das Jahr verteilt eingeplant werden.

Um Dividenden-Titel an der deutschen Börse ausfindig zu machen, gilt es die Firmen im DAX, MDAX und SDAX unter die Lupe zu nehmen. Später in diesem Artikel gehen wir noch auf ein paar sehr interessante Dividenden-Titel ein. Neben der Kennziffer Dividenden-Rendite, die meist in die Vergangenheit schaut, ist die Prognose für das kommende Jahr in die Überlegung zum Kauf oder Verkauf einer Aktie mit einzubeziehen.

In einem Satz: Um Dividenden-Aktien in Deutschland zu finden, gilt es die Titel im Dividenden-Kalender zu studieren.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl wichtig?

Ist die Entscheidung pro Dividenden-Wertpapiere gefallen, gilt es eine Auswahl zu treffen. Auf folgende Kriterien ist dabei zu achten.

  1. Dividendenrendite: Die jährliche Ausschüttung in Prozent auf Basis unserer Geldanlage ist ein wichtiger Baustein. Sagt dieser Wert immerhin aus, wie viel Rendite wir auf unsere Anlage erzielen.
  2. Ausschüttungsquote: Hierbei geht es um die Summe, welche Unternehmen prozentual auf ihren Gewinn bezogen auszahlen. Zahlt ein Unternehmen 20% vom Gewinn aus, wird diese Summe auf die Anleger aufgeteilt. Eine niedrige Ausschüttungsquote besagt jedoch, dass mehr Geld im Unternehmen bleibt – womit wiederum das Wachstum garantiert ist.
  3. Entwicklung der Rendite: Ist die Aktienrendite über die vergangenen Jahre immer weiter gestiegen, so ist dies ein gutes Zeichen für ein gesund wachsendes Unternehmen.
  4. Umsatz und Gewinn: Zwei weitere Kennzahlen, die auf die aktuelle Situation einer Firma schließen lassen und damit im Umkehrschluss auch auf künftige Ausschüttungen. Bitte immer im Vergleich mit den vorherigen Jahren betrachten.
  5. Indikator: Kurs/Gewinn-Verhältnis: Zwar geht es uns in erster Linie um die Dividende. Doch was helfen uns Dividendengewinne, wenn wir Buchverluste erleiden. Daher sollte vor der Investition auf ein gutes Kurs/Gewinn-Verhältnis geschaut werden.
  6. Geschäftsmodell & Blick in die Zukunft: Lohnt es sich in Unternehmungen zu investieren, die in Deutschland auf Kohlekraft setzen? Ein wenig muss also auch das Geschäftsfeld unter die Lupe genommen werden – auch in Hinblick auf eine zukünftige Rentabilität.
Hinweis: Dividendenzahlungen haben bestenfalls noch Luft nach oben. Denn in diesem Fall kann sich das Unternehmen noch entwickeln. Titel mit einer rückläufigen Rendite können übrigens problemlos gegen ertragreichere Aktien ausgetauscht werden.

Dividendenrendite allein kein Qualitätsmerkmal

Vielen Aktionären unterläuft dieser Fehler. Kaum ist ein Unternehmen mit einer zweistelligen Dividendenrendite ausgewiesen, leuchten die Augen auf. Doch gilt es eine nüchterne Analyse anzustreben. Wenn der Kurs eines Wertpapiers kürzlich gefallen ist, erhöht sich nämlich automatisch die ausgewiesene Rendite. Das ist jedoch kein Grund für Freudengesänge. Dies würde nur gelten, wenn die Dividende hoch bleibt und zusätzlich solide Kurssteigerungen zu erwarten sind. Ist dies jedoch nicht der Fall, so gilt es sich auf eine andere Kenngröße zu verlassen.

Viel wichtiger ist es auf die nachhaltige Dividende zu gucken. Damit meinen wir die Zahlungen an Aktionäre in den letzten Jahren. Hier muss die Rendite konstant gewesen sein. Eventuell hat es einen kleinen Auf- oder Abschwung gegeben. Dies mag der Marktentwicklung geschuldet sein. Doch ein Unternehmen, welches jetzt schon fünf Jahre in Serie 3,5 Prozent Dividendenrendite zahlt, wird dies mit größerer Wahrscheinlichkeit auch im sechsten Jahr so handhaben. So lässt sich der jährliche Gewinn besser planen, was das Ziel vieler Investoren mit der Dividenden-Strategie ist.

Die besten deutschen Dividenden Aktien

Welches sind die besten deutschen Dividenden Aktien? Diese Frage lässt sich entweder sehr einfach oder durchaus kompliziert beantworten. Viele Anleger möchten einfach die Titel genannt haben, welche die höchste Dividende ausschütten. Diese Strategie würden wir bei großen Unternehmen, die sich konstant in einer gewissen Bandbreite beim Aktienkurs halten, ebenfalls empfehlen. Wenn der Chart jedoch eine größere Volatilität zeigt und die Zukunft eher ungewiss ist, dann können Dividenden einen etwaigen Kursverlust nicht zwingend auffangen. Trotzdem widmen wir uns nachfolgend den Wertpapieren in Deutschland, die eine möglichst hohe Dividende zahlen und ihre Qualität in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Ebenso nehmen wir Titel mit auf, die aus unserer Sicht ein großes Potential zum Wertanstieg haben.

1. Allianz

Die Versicherungsbranche ist noch immer ein heißes Eisen und zwar im positiven Sinne. Denn bei der Allianz waren über die letzten Jahre, auch abseits der Dividendenrendite, noch Profite drin. Das Unternehmen besteht seit 1890 und gilt als einer der größten Versicherungsdienstleister weltweit.

Für das Jahr 2022 geplante Dividende: 4,63 Prozent.

2. Deutsche Telekom

Eine Aktie, die verbindet, aber zeitweise auch polarisiert hat. Nach dem Aufstieg 2000 folgte direkt der Absturz. Die Telekom Aktie scheint sich seitwärts zu bewegen – wie es bei Dividenden-Titeln nicht unüblich ist. Doch genau wegen dieser langanhaltenden Konstanz ist ein Investment, wegen der Rendite, nicht zu verachten.

Im Jahr 2022 plant die Deutsche Telekom mit 4,01 Prozent.

3. BASF

BASF hatte schon vor Corona einen kleinen Sinkflug zu verzeichnen. Findet der Chemie-Konzern zu alter Größe zurück, sind hier nicht nur Dividenden zu holen. Auch Kursgewinne wollen realisiert werden. Dafür muss sich zunächst jedoch ein positives Signal im Umsatz des Konzerns zeigen.

Bei BASF wird eine Dividende von 5,14 Prozent angestrebt.

4. Fresenius

Aus unserer Sicht ein sehr interessantes Wertpapier. Denn das Unternehmen aus der Branche Medizintechnik und Gesundheit hat wegen Corona starke Einbußen zu verzeichnen gehabt. Noch hat sich der Kurs davon nicht erholt. Eventuell ist es also möglich mit Dividende und Chart-Sprüngen gleichermaßen abzukassieren.

Fresenius kalkuliert mit einer Dividendenrendite von 2,98 Prozent für 2022.

5. ProSiebenSat.1 Media

Hierbei handelt es sich um einen in Deutschland beliebten Medienkonzern, der ebenfalls an der Börse gelistet ist und eine Dividende zahlt. Tatsächlich hat der Konzern seine Prognose für 2022 und 2023 bereits vorgelegt. Je Aktie ist eine Zahlung von 0,83 bzw. 0,86 Euro vorgesehen.

Dabei handelt es sich um eine Dividendenrendite von 7,08 Prozent in 2022.

6. Mercedes-Benz Group

Zunächst einmal steht die Dividende für 2022 noch nicht fest. Diesbezüglich ist die Jahreshauptversammlung abzuwarten. Doch es gibt Gerüchte, dass die Ausschüttung je Wertpapier von 1,35 Euro auf 5,00 Euro angehoben wird. Dieses Gerücht wird vom Kursanstieg in 2022 beflügelt.

7. Bayer

Ein weiterer Konzern aus dem Bereich Chemie und Gesundheit. Zugegeben, das Unternehmen hat zuletzt Rückschläge einstecken müssen. Der Kursrückgang war beachtlich. Doch genau hier liegt halt eine doppelte Chance. Denn Bayer gehört zu den deutschen Dividenden Aktien und hat obendrein das Potential an vergangene Tage anzuknüpfen.

Die aktuell errechnete Dividende bei Bayer pendelt sich bei ca. 3,76 Prozent ein.

8. E.ON

E.ON ist im Sektor Energienetze und Energiedienstleistungen wohl jedermann ein Begriff. Seit dem Höhepunkt an der Börse im Jahr 2007, hat sich der Kurs im knapp zweistelligen Bereich etabliert. Mit dem richtigen Einstiegszeitpunkt handelt es sich um einen stabilen Dividenden-Lieferanten.

Auf Basis vom aktuellen Wert beziffert sich die Dividendenrendite auf 4,36 Prozent.

9. Telefonica Deutschland

Telefonica Deutschland sieht seine Kernkompetenz im Bereich Mobilfunk und Festnetz. Die Hausmarke o2 ist auch in der Bundesrepublik sehr bekannt. Eine Aktie ist verhältnismäßig günstig, was jedoch nur wenig über die zu erwartende Rendite aussagt. Telefonica findet sich im MDAX wieder.

Laut aktueller Berechnung liegt die Dividendenrendite von Telefonica bei 8,17 Prozent.

10. Freenet

Einen weiteren Konzern aus dem MDAX haben wir in unsere Liste mit aufgenommen. Es handelt sich um Freenet. Auch hier steht das Wörtchen „Telekommunikationsunternehmen“ im Briefkopf. Es handelt sich um das deutschlandweit größte, netzunabhängige Unternehmen dieser Art.

Für 2022 plant Freenet mit einer Dividendenzahlung von 1,55 je Aktie. Letztes Jahr lag die Rendite bei 7,01 Prozent.

Rechnung: Um die Dividendenrendite zu berechnen, teilst du die Höhe der Dividende (je Aktie) durch den Kurs des Wertpapiers und multiplizierst das Ergebnis dann mit 100. Weil der Kurs eine Variable ist, können sich auch bei zuvor genannten Dividenden deutscher Unternehmen noch Änderungen an der Rendite ergeben.

Dividenden Aktien aus den USA

Viele der größten Konzerne weltweit finden sich in den Vereinigten Staaten von Amerika. Allein deshalb ist ein Blick nach Übersee sinnvoll. Denn auch dort werden vielfach Renditen von über drei Prozent gezahlt. Allerdings gibt es in den USA eine Besonderheit. Denn in Amerika sind Quartalsdividenden der Standard. Folglich findet vier Mal in Jahr eine Ausschüttung statt. Steuerlich ist diese Art von Ausschüttungsintervall nicht unbedingt ideal. Wer sich jedoch ein zweites Einkommen, basierend auf Aktiendividenden einrichten möchte, der hat von der Auszahlung je Quartal einen Vorteil. Denn mit nur einem Börsentitel findet vier Mal im Jahr eine Gutschrift auf dem Bankkonto statt.

Besonders den Dividendenzahlern kommt die mehrmalige Ausschüttung zupass. Denn so fließt öfters eine kleinere Summe aus dem Unternehmen ab, statt einmalig ein größerer Betrag. Deshalb sind sogar schon die ersten Firmen dazu übergegangen, monatlich eine Auszahlung vorzunehmen.

Deutsche Dividenden ETFs als Alternative

Viele Anleger verlieren bei der Vielzahl an Werten an der Börse schnell die Übersicht. Wer zudem auf Dividenden-Titel setzen möchte, der muss sich im Prinzip noch mit der Erfolgsgeschichte der Firmen auseinandersetzen. Immerhin soll die Rendite konstant bleiben. Allerdings brauchen sich Anleger heute keine großen Gedanken zu machen. Denn eine Alternative zur Einarbeitung in die Themen Dividende, Rendite und Deutschlands Unternehmen ist die Investition in einen ETF. Dieser soll freilich auf deutsche Firmen setzen und für eine konstante Auszahlung sorgen. Drei zu empfehlende Dividenden-Titel haben wir aus der Riege der Indexfonds mal herausgesucht.

  • iShares DivDax UCITS ETF (DE)
  • Deka DAXplus Maximum Dividend UCITS ETF
  • Lyxor DivDay (DR) UCITS ETF
Info: Wer sein Depot automatisch aufstocken möchte, der nutzt thesaurierende ETFs. Soll die Dividende jedoch auf dem Konto als Gutschrift eingehen, so ist ein ausschüttender ETF auszuwählen. Um mit dem Investieren zu beginnen, lohnt sich ein Depot Vergleich.

Fazit zu deutschen Dividenden Aktien

Wer seine deutschen Dividenden Aktien clever auswählt, der kann jährlich mit einer Rendite von drei bis vier Prozent rechnen. Dabei handelt es sich durchaus um einen ordentlichen Ertrag, den wir auf dem Giro- oder Festgeldkonto schon lange vermissen. Eine Dividenden-Strategie eignet sich für Anleger, die etwas vorsichtiger agieren. Immerhin ist die Kursentwicklung weniger bedeutsam. Den Investoren kommt es auf den Gewinn durch Rendite an. Wer seine Ausschüttungen sorgfältig plant, der kann sich mit deutschen Dividenden-Titeln monatlich ein zusätzliches Einkommen aufbauen.

FAQ zu deutschen Dividenden Aktien

Wann gibt es Dividende?

Die Ausschüttung der Dividende richtet sich bei einer einmaligen Zahlung an der Jahreshauptversammlung aus. Meist erfolgt die Gutschrift wenige Tage danach. Ausnahmen existieren beispielsweise bei Unternehmen, die ihre Auszahlung quartalsweise vornehmen.

Wie oft wird die Dividende ausgezahlt?

Deutsche Unternehmen zahlen die Dividende in der Regel einmal jährlich. Allerdings könnte der Trend je Quartal ein Viertel der Dividende auszuschütten, der in den USA längst fußgefasst hat, auch nach Deutschland schwappen.

Worauf muss man beim Kauf von Dividenden Aktien achten?

Zunächst mal ist die Dividendenrendite im Vergleich zur Dividende die aussagekräftigere Kennzahl. Überdies sollte die Ausschüttung des Unternehmens über die letzten drei bis fünf Jahre angeschaut werden. So lässt sich abschätzen, ob auch in den kommenden Jahren konstant gezahlt wird.

Feda Mecan

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Ich investiere seit mehreren Jahren in internationale Start-ups und habe 2015 OnlineBanken.com gegründet, um ein transparentes und unabhängiges Finanzportal in Deutschland zu etablieren.