Bullenmarkt

thomasbaer
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Letzte Überarbeitung am 28. November 2022
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Bullenmärkte sind bei Anleger:innen beliebt, da sie über einen längeren Zeitraum gute Gewinne beim Investieren an den Finanzmärkten versprechen. Beendet wird die bullische Marktphase regelmäßig durch einen Börsencrash. Was den Bullenmarkt im Detail ausmacht und woran du ihn erkennen kannst, erfährst du in unserem Ratgeber.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bullenmarkt bezogen auf die Finanzmärkte beschreibt einen Zeitraum, in dem der Preis einer Aktie, eines Marktindizes oder Vermögenswertes kontinuierlich steigt.
  • Der Bullenmarkt löst einen Bärenmarkt unter der Voraussetzung ab, dass der Anstieg im Markt kurzfristige Tiefststände um 20 Prozent oder mehr übertrifft.
  • Bullenmärkte können mehrere Jahre andauern. Aktien erweisen sich gegenüber Anleihen in dieser Zeit als renditestärker.
  • Fangen Anleger:innen in einem Bullenmarkt früh damit an, Aktien zu kaufen, werden sie umso mehr von steigenden Kursen profitieren.

Was ist der Bullenmarkt?

Ein Bullenmarkt (engl.: Bull Market; frz.: Hausse) steht für einen Zustand an der Börse, der durch das Steigen oder voraussichtliche Steigen von Kursen gekennzeichnet ist.

Der Begriff „Hausse“ wird in Bezug auf den Aktienmarkt häufig synonym verwendet. Eine Anwendung ist auf alle möglichen Finanzmarktinstrumente von Anleihen über Währungen bis hin zu Edelmetallen möglich.

Die Definition für einen Bullenmarkt lautet aus technischer Sicht: Das Entstehungsmerkmal eines Bullenmarktes ist ein Anstieg von 20 Prozent oder mehr in einem breiten Marktindex oder einem einzelnen Wertpapier. Bei einem Bärenmarkt stellt es sich gegenteilig dar, denn hier handelt es sich um einen Verlust von 20 Prozent oder mehr.

Hinweis

Da Aktienmärkte ständig in Bewegung sind und Wertpapierkurse Schwankungen unterliegen, gilt die Zustandsbeschreibung Bullenmarkt für längere Zeiträume. Bullenmärkte dauern mehrere Monate oder sogar Jahre. Der längste Bullenmarkt der letzten Jahrzehnte dauerte 11 Jahre, von März 2009 (Ende der globalen Finanzkrise) bis März 2020 (Beginn der Corona-Pandemie).

Woher kommt die Bezeichnung „Bullenmarkt“?

Bulle und Bär sind 2 von mehreren Tieren, die in der Börsensprache Eingang gefunden haben. Zur Beantwortung der Frage, wie der Bulle und der Bär aufs Börsenparkett kamen, werden unterschiedliche Theorien herangezogen. Einmal wird der Ursprung von Bulle und Bär einem Buch über die Börsenverhältnisse in Amsterdam des spanischen Autoren Don Joseph de la Vega aus dem 17. Jahrhundert zugeschrieben.

In einer weiteren Erklärung wird auf den Bären an sich und sprachliche Traditionen der Briten und Amerikaner Bezug genommen. Im US-Wörterbuch Merriam-Webster soll der Bär als markantes Zeichen des Börsenausverkaufs zuerst aufgeführt worden sein. Der Bär fand im 18. Jahrhundert als Metapher für spekulative Aktienkäufe (heute Leerverkäufe) Verwendung.

Während der Bulle seine Hörner in die Luft streckt, schlägt ein Bär mit der Pranke nach unten. Eine Ableitung von Aufwärtsmarkt (Bulle) und Abwärtsmarkt (Bär) vom typischen Angriffsverhalten der beiden Tiere scheint eine sehr logische Erklärung.

Die Geschichte des Bullenmarktes

Während sich künftige Bullenmärkte und ihr genauer Beginn nur schwierig vorhersagen lassen, ist es anhand der Kursbewegungen von Marktindizes möglich, die wichtigsten Bullenmärkte der letzten Jahrzehnte zu identifizieren.

Seit 1970 verzeichnete der S&P 500 Aktienindex 8 Bullenmärkte mit einem Wertanstieg von meist mehr als 100 Prozent.

Große Bullenmärkte seit 1970Grund der Beendigung der Hausse
Oktober 1966 – Mai 1970Tech-Aktien-Crash
September 1970 – November 1973Bretton-Woods-System kollabiert & erste Ölkrise
November 1974 – Februar 1982Fed-Politik von Paul Volcker
August 1982 – August 1987Überhitzung der Aktienmärkte, Crash verstärkt durch Computerhandel
Oktober 1990 – März 2000Platzen der Dotcom-Blase
Oktober 2002 – Oktober 2007Zweite globale Finanzkrise
März 2009 – März 2020Corona-Pandemie
April 2020 – Mai 2022Ukraine-Krieg, steigende Zinsen, hohe Inflation

Wie lange dauert ein Bullenmarkt?

Bullenmärkte dauern meist mehrere Monate bis Jahre und damit wesentlich länger als Bärenmärkte. Die Länge hängt vom Eintreten und Auslaufen einflussnehmender Faktoren ab. Die durchschnittliche Dauer von Bullenmärkten beträgt rund 3 Jahre.

Als längster Bullenmarkt gilt unter Finanzexpert:innen die Aufschwungphase nach der globalen Finanzkrise zwischen März 2009 und Frühjahr 2020. Viele Aktien verzeichneten in diesem Zeitraum ein Wachstum von über 400 Prozent. Ein kürzerer Bullenmarkt existierte von 1982 bis 1987.

Wann das Ende genau eintritt und die Bullen den Markt aufgeben, ist kaum vorhersagbar. Hinzu kommt, dass in Bullenmarkt-Phasen Korrekturen (kurzzeitige Abwärtsbewegungen) stattfinden.

Ein Sprichwort der Börsianer:innen besagt, dass Bullenmärkte nicht aufgrund von Altersschwäche einen Tod erleiden. Es müssen schwerwiegende Gründe vorliegen. Es reicht nicht aus, dass Anleger:innen plötzlich das Interesse an Aktien verlieren. Das kann eine Korrektur am Markt auslösen, nicht aber allein einen Bullenmarkt beenden. In der Regel geht der Bullenmarkt mit einer Krise zu Ende wie in den Jahren 2000, 2007 und 2020.

Im Jahr 2000 hatte eine Aktienrallye zu Bewertungen geführt, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hatten. Mit dem Platzen der von Spekulationen getriebenen Aktienblase in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation gingen Börsenwerte in Höhe von mehreren Billionen US-Dollar verloren. Die Anschläge am 11. September 2001 verursachten in einem verunsicherten Markt einen weiteren Crash.

Eine Krise als Auslöser gab es Ende 2007, als sich die Finanzkrise ausweitete und in der Folge einen regelrechten Crash auslöste. Die Corona-Pandemie beendete die längste Bullenmarktphase (März 2009 bis März 2020) in diesem Jahrtausend.

Rezessionen als Auslöser für Bärenmärkte

Rezessionen bzw. Phasen mit schrumpfender Wirtschaft sind oft Auslöser für Bärenmärkte. Bärenmärkte und Rezessionen fallen häufig zusammen. Die Vergangenheit kennt ebenso Bärenmärkte ohne Rezession (1962 und 1966) und eine Rezession ohne Bärenmarkt (1961). Innerhalb der letzten 3 Jahrzehnte gingen Bärenmärkte und Rezessionen jedoch meist Hand in Hand. Die Bärenmärkte zwischen 2000 und 2003 sowie zwischen 2007 und 2009 fielen mit einer Rezession zusammen.

Hinweis

Für 2023 rechnen die Welthandelsorganisation (WTO) und auch deutsche Institute wie das ifo München mit einer Rezession. Ab 2024 könnte wieder eine deutliche konjunkturelle Belebung erfolgen, was jedoch nicht mit dem Eintreten in einen neuen Bullenmarkt einhergehen muss.

Bullenmarkt erkennen – mögliche Anzeichen

Den Beginn eines Bullenmarktes kann niemand genau vorhersagen. Das gilt ebenso für den Beginn eines Bärenmarktes. Finanzexpert:innen und Börsenfachleute greifen bei ihren Prognosen auf Indizien zurück. Nicht selten entwickeln sich Finanzmärkte, die von Spekulationen getrieben werden, nicht den Vorhersagen entsprechend. Beim Erkennen möglicher Bullenmärkte kannst du dich auf einige Fakten stützen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Deutliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
  • Anhaltende Anstiege führender Aktienindizes wie S&P 500 oder Dow Jones
  • Positive Konjunkturindikatoren (Wirtschaftswachstum, Consumer Price Index, Inflationsrate etc.)
  • Steigende Unternehmensgewinne, ablesbar am Free Cash Flow
  • Hohe Kapazitätsauslastung in der Industrie
  • Sinkende Arbeitslosenquote
  • Lockere Geldpolitik der Notenbanken, erkennbar an sinkenden Leitzinsen oder geldpolitischen Sondermaßnahmen

Nach einem Bärenmarkt und günstigen Marktzinsen ist viel freies Risikokapital verfügbar. In Zeiten geringer Zinsen können sich Unternehmen günstig refinanzieren. An der Börse erhöht sich die allgemeine Nachfrage nach Wertpapieren. Bei Marktzinsen, die wesentlich geringer als die Inflationsrate ausfallen, bleiben Aktien und ETFs ohne Anlagealternativen. Kapital strömt in den Markt, sodass die Aktienkurse anziehen.

Hinweis

Ein Bullenmarkt ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Aktienmärkte in einer starken Aufwärtsbewegung befinden. Dies ist in der Regel die Folge positiver volkswirtschaftlicher Entwicklungen, messbar an einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt (BIP), geringer Arbeitslosigkeit sowie positiven Wirtschaftsindikatoren.

Wenn die Märkte zu gut laufen

Herrscht an den Börsen allzu großer Optimismus unter den Anleger:innen, wird der Masse folgend viel Kapital in Wertpapiere investiert. Das führt dazu, dass Aktienbewertungen nicht mehr den wirtschaftlichen Realitäten entsprechen. Im April 2020 begann während der Corona-Pandemie ein wahrer Börsenboom und die Kurse stiegen bis Anfang Juni vielfach über das Niveau von vor dem Corona-Crash im März. All das passierte unabhängig von Kurzarbeit, mehrwöchiger Produktionspausen und eingebrochener Wirtschaftsleistung.

Hinweis

Börsen laufen bekanntlich nicht nur in eine Richtung. Was nach oben läuft, muss auch wieder runter. Aktienbewertungen weit von den wirtschaftlichen Realitäten entfernt, fordern eine Korrektur geradezu heraus. Diese tritt früher oder später ein. Bis zum Bärenmarkt ist es dann nur noch ein kleines Stück.

Unterschiede zum Bärenmarkt

In einem Bärenmarkt erlebt der Aktienmarkt einen längeren Abschwung, die Wirtschaftsleistung sinkt und unter Anleger:innen macht sich Pessimismus breit.

Bullenmärkte sind von wirtschaftlichem Aufschwung, steigenden Aktienkursen und einer optimistischen Anlegerstimmung gekennzeichnet. Der Optimismus führt dazu, dass vermehrt Aktien gekauft werden und verstärkt Geld für Konsum ausgegeben wird. Das verarbeitende Gewerbe meldet eine Auslastung bei der Produktion. Die Arbeitslosenquote sinkt und Löhne können steigen.

Bullenmarkt (Hausse)Bärenmarkt (Baisse)
Anzeichen• hohe Beschäftigungsquote 
• wachsendes BIP
• positive Anlegerstimmung
• höhere Arbeitslosigkeit
• sinkendes BIP
• negative Anlegerstimmung
Wertentwicklung20 % Wertsteigerung bei Aktien20 % Wertverlust bei Aktien
Durchschnittliche Dauer3 Jahre15 Monate

Darum sind Bullenmärkte so beliebt

Bullenmärkte sind so beliebt wie Bärenmärkte unbeliebt. In Bullenmärkten ist die allgemeine Marktentwicklung klar. Gute Aktien versprechen Aktiengewinne bei überschaubarem Risiko. Von 2009 bis 2020 konnten Anleger:innen am Aktienmarkt eine Rendite von 400 Prozent und mehr erzielen. Einige Tech-Aktien stiegen um 1.000 Prozent und höher.

Getoppt wurde das im Einzelfall von günstigen Aktien unter 10 Euro, deren Kurse beispielsweise auf 200 oder 500 Euro anstiegen. Tesla-Aktien kosteten Ende 2010 gerade einmal 1,40 Euro. Im September 2022 liegt der Preis bei über 305 Euro. Seit Börseneinführung hat sich die Aktie um mehr als 29.000 Prozent verteuert.

Selbst Börsenneulinge können der Masse der Investor:innen folgen und in die besten und meistgehandelten Aktien investieren, ohne ständig befürchten zu müssen, dass sie das betreffende Unternehmen oder der Markt im Stich lässt. In Bullenmärkten geben die Optimisten die Richtung vor – da kann es mit den Kursen nur nach oben gehen. Oft wird dabei die Gefahr übersehen, dass die Börse keine Einbahnstraße ist und es auch im Bullenmarkt zu Abwärtsbewegungen kommt. So manche Zocker:innen könnten hier bereits das Ende des Bullenmarktes vermuten und Positionen zu früh shorten.

Was versteht man unter einer Bullenfalle?

Begriffe aus der Finanzwelt wie Bulle und Bär bzw. Bären- und Bullenmarkt sind den meisten Anleger:innen nicht unbekannt. Weniger bekannt sein dürfte der Begriff Bullenfalle. Damit wird eine Fehlentscheidung beim Investieren in den Aktienmarkt beschrieben.

Anleger:innen kaufen Wertpapiere in der Annahme steigender Kurse. Im Nachhinein stellen sie eine gegenläufige Kursentwicklung fest – sie haben eine falsche Entscheidung getroffen.
Alles Weitere erfährst du in aller Ausführlichkeit in unserem Beitrag „Bullenfalle“.

Fazit zum Bullenmarkt: Gewinnerwartungen treiben Aktienmärkte nach oben

Die Vergangenheit zeigt, dass Bullenmärkte Normalität sind und Bärenmärkte eher die Ausnahme. Bullenmärkte dauern im Durchschnitt 3 Jahre, Bärenmärkte rund 10 Monate.

In Bullenmärkten konnten Anleger:innen etwaige Verluste aus dem Bärenmarkt nicht nur aufholen, sondern ebenso Gewinne erwirtschaften. Aktien sind die renditestärkste Anlageklasse der letzten Jahrzehnte, unabhängig von allen Kursschwankungen bzw. Phasen stärker fallender Aktienkurse.

Risikobewusste Investor:innen sind an der Börse erfolgreich, wenn sie stark überbewertete Werte meiden. Zu empfehlen ist ein breit gestreutes Portfolio aus Qualitätsaktien. Bei übermäßig stark gestiegenen Kursen aufgrund positiver Anlegerstimmung kann es sich lohnen, ab und an Gewinne mitzunehmen.

Anleger:innen, die fallende Kurse befürchten, sollten gemäß dem Motto vorgehen: „An der Börse entscheidet nicht der Zeitpunkt über den Gewinn, sondern die Zeit.“ Als Langfristanleger:in wird sich dein Börseninvestment auszahlen.

FAQ: Fragen und Antworten zum Bullenmarkt

Wird der Bullenmarkt an der Börse länger weitergehen?

Die Dauer eines Bullenmarktes ist ungewiss, jedoch läuft er tendenziell länger als ein Bärenmarkt. Analyst:innen des Bankhauses Goldman sehen den Zustand des Finanzmarktes im September 2022 als zyklischen Bärenmarkt, der durch hohe Inflation und steigende Zinsen gekennzeichnet ist. Im Durchschnitt dauert dieser 2 Jahre, wobei Kurse im Schnitt um 30 Prozent zurückgehen. Damit es mit dem Bullenmarkt an der Börse weitergehen kann, braucht es ein Nachlassen der Inflation. Sinkende Zinserwartungen werden die Wende am Aktienmarkt bringen.

Kurssturz im Bullenmarkt – Ende oder Chance für Anleger:innen?

Ein Bullenmarkt besticht durch seine Kontinuität bei Kursanstiegen. Gleichwohl kommen regelmäßig Kursrückgänge und ab und an auch stärkere Rücksetzer von 10 Prozent vor. Besonders im September, dem schwächsten Börsenmonat des Jahres 2022, müssen Anleger:innen mit schwachen Aktienmärkten rechnen. Wenn die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrer Gesamtheit stimmen und von steigenden Unternehmensgewinnen auszugehen ist, sollten niedrigere Kurse als Einstiegschance betrachtet werden.

Warum sind Bullenmärkte so beliebt?

Ist ein Bärenmarkt zu Ende, wartet in der Regel ein Bullenmarkt, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Im Bullenmarkt lassen sich eher hohe Renditen erwirtschaften als im Bärenmarkt. Der Optimismus von Anleger:innen wie Börsenexpert:innen sorgt für einen stetigen Kurszuwachs. Den höchsten Gewinn erzielen spekulative Anleger:innen, die zu Beginn einer Hausse in den Markt einsteigen, „billig“ kaufen und bei hohem Wertzuwachs mit Gewinn verkaufen.

Wodurch ist ein Bullenmarkt gekennzeichnet?

Ein Bullenmarkt (frz.: Hausse, dt.: Aufschwung) beschreibt einen längeren Kursanstieg an der Börse. Das Eintreten in einen Bullenmarkt vollzieht sich im Allgemeinen dann, wenn es einen Anstieg von 20 Prozent und mehr bezogen auf einen Höchstkurs von Marktindizes, Aktien oder Vermögenswerten gab. Weicht eine Bewertung vom realen Markt zu weit ab, kommt es zu einer Korrektur.

Wann kommt der nächste Bullenmarkt?

Der S&P 500 Index hat bis Juni 2022 im Durchschnitt 20 Prozent verloren. Damit befinden wir uns in einem Bärenmarkt. Das Sinken von Inflationsrate und Zinsen wird eine Voraussetzung für den nächsten Bullenmarkt sein. Für eine Aufwärtsentwicklung bei Aktienkursen werden in erster Linie positive Gewinnerwartungen der Unternehmen entscheidend sein.

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Thomas Detlef Bär

Veröffentlicht von

Als studierter Ökonom habe ich mich jahrelang in erster Linie mit betriebswirtschaftlichen Problemen befasst. Seit mehr als zehn Jahren sehe ich meine Berufung darin, Wissen und Erfahrungen rund um private Finanzen aufzubereiten und in Ratgeberform zu vermitteln.