Der Online-Broker Admiral Markets ist seit über 20 Jahren am Markt zu finden. Ein alter Hase im Geschäft der Geldanlagen, der vieles zu bieten hat. Seitdem das 20-jährige Jubiläum gefeiert wurde, nennt sich der Anbieter nur noch kurz „Admirals“. An den Produkten, Maßstäben und Zielen hat das aber nichts geändert.

Allgemeines zu Admiral Markets

In den letzten Monaten wurde die Produktpalette um einige Innovationen erweitert. Das ist gut, da sich der britisch/estnische Broker dadurch noch deutlicher von der Konkurrenz abhebt. Im Bereich der Transparenz und der Sicherheit präsentiert sich der Anbieter jedoch beständig. Seit vielen Jahren gilt der Online-Broker als gutes Beispiel für ein gutes Sicherheitskonzept und transparente Angebote.

Bezüglich der Wertpapiere konzentriert sich der Broker in erster Linie auf den Forex und den CFD Handel. Unterschiedliche Tools, Handelsplattformen und Analysemöglichkeiten werden dafür zur Verfügung gestellt.

Welche Basiswerte generell gehandelt werden können, hängt vom Kontomodell ab. Währungspaare, Metalle, Energie-Kontrakte, Indizes, CFDs, Aktien und Anleihen stehen unter anderem im Portfolio des Brokers. Außerdem die beliebten Kryptowährungen, die in großer Anzahl gehandelt werden können.

Sparpläne hingegen fehlen. Der Online-Broker hat diese bis dato nicht in sein Handelsangebot aufgenommen.

Besonderheiten von Admiral Markets

Viele Anleger suchen Sparpläne oder Kryptowährungen, die sie beim Handel nutzen können. Während Kryptowährungen in ausreichender Anzahl vorhanden sind, müssen die Anleger leider auf Sparpläne verzichten. Der Forex und CFD Broker konzentriert sich auf den klassischen Wertpapierhandel und weniger auf langfristige Geldanlagen wie Sparpläne. Das mag ein Nachteil für all jene sein, die mit Sparplänen eine Altersvorsorge starten möchten. Dafür bietet Admiral Markets jedoch andere Besonderheiten, die nicht überall zu finden sind.

Unter anderem Webinare, ein Bonusprogramm für Neukunden, einen automatisierten Handel, unterschiedliche Analysemöglichkeiten und enge Spreads sowie niedrige Kommissionen für den Handel. Die genauere Betrachtung des Angebots von Admiral Markets lohnt deshalb auf jeden Fall.

Admiral Markets – Produkte und Leistungen

Admiral Markets bietet eine Vielzahl an Basiswerten aus unterschiedlichen Assets an. Je nach Kontomodell kann über diese unterschiedlichen Handelsprodukte verfügt werden.

Wird beispielsweise das Kontomodell „Admiral.Markets“ gewählt, ist unter anderem ein Handel mit 31 FX Währungspaaren, 4 Metallen, 3 Energie-Kontrakten, 12 Index-CFDs sowie unterschiedlichen Aktien und Zins-CFDs möglich.

Wird das Kontomodell „Admiral.Prime“ gewählt, sind unter anderem 44 handelbare Währungen und 3 unterschiedliche Metalle im Angebot. Die Spreads beginnen hier bei 0,00 Pips, sodass kein Broker Spread existiert und auch keine Änderungen an den Kursen vorgenommen wird. Der Broker selbst generiert seinen Deckungsbeitrag über die Kommissionen. Diese betragen 6,00 £ auf den Round Turn-Lot. Sie werden direkt bei der Eröffnung der Position berechnet.

Wird das Kontomodell „Admiral.MT5“ gewählt, dann ist der Handel über die Handelsplattform MetaTrader 5 möglich. Die anderen beiden Kontomodelle nutzen die Handelsplattform MetaTrader 4.

Beim „Admiral.MT5“ beginnen die Spreads bei 0,20 Pips und eine Kommission beläuft sich auf 0,003% vom Handelsvolumen. Mindestens müssen jedoch 3,00 € bei 100.000 € Marktvolumen eingeplant werden. Über das MetaTrader 5 Konto lassen sich unter anderem 26 Währungen und 2 Metalle handeln.

Bei den Orderfunktionen der jeweiligen Handelsplattformen gibt es ebenfalls verschiedene Optionen. Zur Verfügung stehen unter anderem Market Order und Pending Order. Aber auch Trailing Stop Order werden ermöglicht.

Besonders Pending Order sind für den aktiven Handel von großer Wichtigkeit. Wird beispielsweise eine Stop Buy Order ausgewählt, ist es möglich, ein Kursniveau zu definieren, das oberhalb des aktuellen Marktkurses liegt. Damit ist ein Erreichen einer unlimitierten Kauforder möglich. Beispielsweise dann, wenn der Markt über den charttechnischen Widerstand hinaus ausbricht.

Neben den unterschiedlichen Handelstypen gibt es die Analyse-Funktionen, die für den Handel sehr wichtig sind. Die Analysefunktionen sind auf den Handelsplattformen verankert. Je nach Kontomodell wird die Handelsplattform MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 genutzt. Beide Handelsplattformen haben Charts sowie Analysemöglichkeiten inklusive. Alle Parametereinstellungen können individuell vorgenommen werden. Indikatoren, Zeichenwerkzeuge und ähnliche Dinge können hinzugefügt werden und sind ebenfalls inklusive.

Admiral Markets bietet für alle Anleger ein Demokonto an. Es kann kostenfrei und unverbindlich genutzt werden, ohne dass eine zeitliche Begrenzung besteht. Für viele Anleger ist das Demokonto wichtig, um zuerst verschiedene Anlageoptionen zu prüfen, bevor der reguläre Handel über das Live-Konto beginnt. Deshalb empfiehlt es sich, unbedingt dieses Demokonto zu nutzen, um die Verluste besonders beim CFD Handel möglichst gering zu halten.

Admiral Markets Investieren
Bei Admiral Markets ab einem Euro investieren

Kosten und Gebühren bei Admiral Markets

Admiral Markets wirbt mit engen Spreads und niedrigen Kommissionen. Und das ist durchaus berechtigt.

Ein großer Pluspunkt bei Admiral Markets ist die Auswahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Markt- und Abrechnungsmodellen beim FX Handel. Wird das kleinste Kontomodell „Admiral.Markets“ gewählt, dann liegt der typische Spread für das Währungspaar EUR/USD bei 1,10 Pips. Ebenfalls über das „Admiral.Markets“ Konto können CFDs auf Aktienindizes und Rohstoffe gehandelt werden. Für CFDs auf Aktien fällt eine Kommission von 0,10 US-Dollar pro Kontrakt an. Werden Kontakte auf den DAX oder den Dow Jones gehandelt, beträgt der typische Spread in den Haupthandelszeit 1,00 Pips. Das ist im Vergleich zum US-Leitindex ein deutlich geringerer Wert.

Beim Kontomodell „Admiral.Prime“ beginnen die Spreads bei 0,00 Pips. Dafür werden jedoch Kommissionen von 3,00 € beziehungsweise US-Dollar oder 2,00 £ pro Half Turn-Lot aufgerufen.

Beim dritten Kontomodell ist eine Mischung zwischen Markups und Kommissionen gegeben. Bei den Spreads wird bei 0,20 Pips begonnen. Kommissionen starten bei 0,003% des Transaktionsvolumens. Der Unterschied zu den beiden anderen Kontomodellen liegt darin, dass als Handelsplattform nicht MetaTrader 4 genutzt wird, sondern MetaTrader 5.

Hinweis

Für alle weiteren Kosten und Gebühren hat Admiral Markets auf der Webseite eine gute Übersicht hinterlegt. Sie gilt als Orientierung und hat alle Kosten und Gebühren gelistet. Außerdem kann mithilfe des Demokontos genau geschaut werden, welche Kosten und Gebühren für welchen Handel an welcher Börse über welches Konto anfallen.

Wie leicht ist die Depoteröffnung bei Admiral Markets?

Die Webseite von Admiral Markets steht in deutscher Sprache zur Verfügung. Außerdem in diversen anderen Sprachen wie Englisch, Portugiesisch, Russisch, Französisch oder Spanisch. Um ein Handelskonto bei Admiral Markets zu eröffnen, muss auf den Button „Registrieren“ geklickt werden. Der Interessent registriert sich dort mit seinem Namen und seiner E-Mail-Adresse. Er erhält ein Passwort, das im Zusammenhang mit den anderen Anmeldedaten für den Login auf die Handelsplattformen und das Kundenkonto genutzt wird. Außerdem werden der Name und der Vorname benötigt sowie das Land, in dem der Anleger ansässig ist.

Der Anleger erhält innerhalb weniger Sekunden eine E-Mail von Admiral Markets, die einen Aktivierungslink enthält. Mithilfe des Aktivierungslinks kommt der Anleger auf das Dashboard, das nicht nur viele Hinweise zum Handel bereithält, sondern auch die Eröffnung von einem Live-Konto oder einem Demokonto erlaubt.

Wer im Anschluss auf den Link „Live-Konto eröffnen“ klickt, kann im nächsten Schritt zwischen einem Privatkonto oder einem Firmenkonto auswählen. Wir haben uns als Privatperson angemeldet und als Wohnsitz Deutschland angegeben. Außerdem eine mobile Telefonnummer, die benötigt wird, um einen Code zuzusenden, der für die Anmeldung ebenfalls notwendig ist. Es handelt sich dabei um einen sechsstelligen Code, der eingegeben werden muss, um die Verifizierung vorzunehmen.

Wenn das geschehen ist, geht es auf eine weitere Seite, die personenbezogene Daten verlangt. Unter anderem die Staatsangehörigkeit, das Geburtsdatum, den Geburtsort und das Geschlecht. Außerdem werden in den weiteren Schritten Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, zu den Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel und zur Legitimierung benötigt. Erst wenn alles komplett abgeschlossen ist, kann eine Einzahlung auf das Konto vorgenommen werden und der Handel mit den handelbaren Werten von Admiral Markets kann beginnen.

Das Demokonto wird separat zum Live-Konto eröffnet. Es ist möglich, mehrere Demokonten zu eröffnen. Sinnvoll ist es allerdings nicht, da der Aufbau der Demokonten immer gleich ist.

Transaktionen wie Einzahlungen sind auf unterschiedlichen Wegen möglich. Beispielsweise per Kreditkarte, Banküberweisung, Skrill, Neteller, Sofortüberweisung oder paypal. Je nach Kontotyp ist eine Mindesteinzahlung von 200 € bis 1.000 € notwendig.

Für die Kontoeröffnung werden eine Ausweiskopie sowie ein aktueller Adressnachweis benötigt. Beide Dokumente können elektronisch eingesandt werden.

Admiral Markets Kontoeröffnung
So einfach funktioniert bei Admiral Markets die Eröffnung des Depots.

Wie ist die App von Admiral Markets?

Ohne App kein mobiler Handel. Das weiß auch Admiral Markets und stellt deshalb eine App zur Verfügung, die kostenfrei in jedem App-Store heruntergeladen werden kann. Sie eignet sich für die Betriebssysteme Android und iOS. Die Handhabung der App ist mit der Handhabung über den Webbrowser zu vergleichen. Alle Funktionen sind angelegt, sodass auch das von unterwegs aus bequem gehandelt werden kann.

Besondere Berücksichtigungen bei der Nutzung der App gibt es nicht. Einzig die Übersicht mag aufgrund des kleineren Bildschirms zu Beginn etwas schwieriger sein. In der Regel gewöhnt man sich jedoch recht schnell daran.

Wie sicher ist Admiral Markets?

Alle Konten von Admiral Markets werden in London geführt. Dadurch fällt der Online-Broker in die Zuständigkeit der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA. Kundengelder werden auf separaten Konten verwaltet. Sollte der Insolvenzfall eintreten, sind alle Anleger bis zu 50.000 £ abgesichert.

Interessant zum Thema Sicherheit ist die Nachschusspflicht. Admiral Markets geht damit recht souverän um. Der Online-Broker behält sich vor, bei einem negativen Kontosaldo bis zu einer Höhe von 70.000 € auszugleichen. Allerdings nur dann, wenn dieser negative Kontostand durch eine gewöhnliche Handelsaktivität entstanden ist. Und auch nur dann, wenn trotz gewöhnlicher Handelsaktivität der negative Kontostand aufgrund extremer Marktbedingungen erzeugt wurde. Der Ausgleich wird nur nach eigenem Ermessen des Brokers durchgeführt. Kein Anleger hat einen Rechtsanspruch darauf. Greift Admiral Markets nicht ein, muss der Anleger selbst ausgleichen.

Der Kundenservice ist über eine Telefonnummer in Deutschland erreichbar. Außerdem gibt es eine Chatfunktion und eine E-Mail-Adresse, die für die Kontaktaufnahme genutzt werden können.

Für wen ist ein Depot bei Admiral Markets geeignet?

Admiral Markets konzentriert sich hauptsächlich auf den Handel mit CFDs. Das sind Hebelprodukte, die mit einem hohen Risiko verbunden sind. Es sollten sich deshalb nur Anleger für diesen Online-Broker interessieren, die Erfahrung mit dem Handel von CFDs haben.

Entscheidend ist dabei nicht, ob ETF-CFDs, Aktien-CFDs oder Anleihen-CFDs gehandelt werden. Auch die digitalen Währungen werden als CFDs angeboten. Das Risiko kann nur dann reduziert werden, wenn der Markt gut beobachtet wird, wenn ausreichend Informationen zur Verfügung stehen und wenn Fachkenntnisse vorhanden sind.

Wie funktioniert der Depotübertrag zu Admiral Markets?

Ein Depotübertrag funktioniert immer in schriftlicher Form. Das bedeutet, dass man zuerst Admiral Markets kontaktiert und den Übertrag ankündigt. Außerdem muss der alte Online-Broker oder die alte Bank darüber informiert werden, dass ein Wechsel stattfindet.

Admiral Markets muss die handelbaren Werte gelistet haben, die im Depot vorhanden sind, damit ein Übertrag stattfinden kann. Es werden nur die Produkte übertragen, die letztendlich auch bei Admiral Markets zur Verfügung stehen. Ein Abgleich im Vorfeld muss deshalb vorgenommen werden.

Admiral Markets kümmert sich im Anschluss um den Kontoübertrag. Das kann jedoch einige Tage aber auch Wochen dauern. Ein wenig Geduld muss deshalb eingeplant werden.

Alternativen zu Admiral Markets

Admiral Markets ist als CFD Broker mehr oder weniger ausschließlich für erfahrene Anleger geeignet. Wer keine CFDs handeln möchte, sollte sich bei anderen Brokern umsehen. Zum Beispiel beim Sparkassen Broker. Hier werden auch handelbare Produkte ohne CFD und ohne Hebel angeboten. Unter anderem Sparpläne, die für viele Anleger interessant sind.

Depot Vergleich nutzen

Wenn du besondere Wünsche oder Forderungen an einen Broker hast und dieser dir nicht passt, nutze unseren praktischen Depot Vergleich und finde den passenden Broker für dich.

Fazit zu unseren Erfahrungen mit Admiral Markets

Admiral Markets erlaubt es seinen Anlegern, zwischen unterschiedlichen Kontomodellen zu wählen. Zu den jeweiligen Kontomodellen gelten unterschiedliche Kosten und Gebühren, die mit dem Handel verbunden sind. Durch eine Zweigniederlassung in Berlin ist ein deutschsprachiger Kundenservice vorhanden, der kompetent und freundlich alle Anfragen beantwortet.

Häufige Fragen zu Admiral Markets

🧒🏻 Bietet Admiral Markets auch ein Kinderdepot an?

Admiral Markets ist kein Online-Broker, der Kinderdepots anbietet. Hier werden der CFD Handel und der FX Handel forciert. Zwei Produkte, die für Geldanlagen in langfristiger Form oder für ein Kinderdepot nicht geeignet sind.

🤔 Kann ich bei Admiral Markets ETF Sparpläne anlegen?

Sparpläne hat Admiral Markets nicht im Angebot. Weder in Form von ETFs noch als Aktien oder andere handelbare Werte.

❓ Ist es möglich, bei Admiral Markets auch mit Kryptowährungen zu handeln?

Admiral Markets hat Kryptowährungen im Angebot. Allerdings nur in Kombination mit CFDs. Unter anderem Bitcoin, Dash, Ether, Litecoin oder Monero.

📱 Kann ich auf mein Depot bei Admiral Markets auch vom PC aus zugreifen oder nur per App?

Ein Zugriff ist über den Webbrowser per PC oder Laptop ebenso möglich wie über ein mobiles Endgerät. Der Anleger hat von allen Geräten vollen Zugriff.

Feda Mecan

Veröffentlicht von

Ursprünglich komme ich aus dem reinen Marketing, aber mein Interesse an Finanzthemen führte mich zu diesem Hobby, der OnlineBanken.com